Wir begleiten und entlasten

Mit unserer Fachberatung begleiten und organisieren wir Gesprächsgruppen für Betroffene. Unter fachlicher Anleitung können sich Partner, Angehörige und Freunde von Demenzkranken mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen austauschen. Wir entlasten Angehörige durch Betreuungsangebote für demenzkranke Familienmitglieder.

Wir organisieren im Bedarfsfall
Gesprächsgruppen für Angehörige:
Im Mai 2008 entstand im Anschluss an eine Schulung eine Angehörigengruppe. Diese trifft sich alle vier Wochen unter Anleitung der Fachberaterin. Praktische Probleme im Alltag mit den pflegebedürftigen und/oder dementen Partnern oder Eltern werden hier besprochen. Die Angehörigen können hier einmal ihren Frust los werden, erfahren aber auch Gemeinschaft im Erzählen, Zuhören und Lachen. Und sie gewinnen die Erkenntnis, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen. Es geht auch darum, dass die pflegenden Angehörigen lernen,  loszulassen und auf sich selbst zu achten.

Helferinnen und Helfer:
Derzeit sind über 20 geschulte, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Fachstelle im Einsatz, pflegende Angehörige zu entlasten;  sie betreuen die pflegebedürftigen Menschen für einige Stunden. So gewinnen die pflegenden Angehörigen Zeit für notwendige Erledigungen und Zeit, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Die Helferinnen  und Helfer treffen sich regelmäßig alle sechs Wochen, tauschen sich aus und nehmen an Fortbildungen teil. Bei diesen Zusammenkünften werden sie von der Fachberaterin begleitet.


Langfristige Betreuung

Kurse für Angehörige
Ein Einführungskurs für Angehörige von Menschen mit  beginnender oder fortschreitender Demenz.

Die Zahl der Demenzkranken wächst beständig mit der Zahl der älter werdenden Menschen. Dennoch  stehen Angehörige dem Phänomen "Demenz" oft hilflos gegenüber. Der Kurs will grundlegende Kenntnisse über Demenz vermitteln. Darüber hinaus gibt er praktische Anleitungen zum Umgang mit Demenzkranken. Was passiert  im Gehirn bei Demenz? Was ist bei Demenzerkrankungen zu beachten? Durch welche therapeutischen Maßnahmen lässt sich der Verlauf einer Demenz verzögern?

Was kann ich als Angehöriger tun?

Wie lerne ich einen Demenzkranken zu verstehen? Was denkt, fühlt und erlebt der Betroffene? Gibt es einen „Schlüssel“ zu seiner Welt?

Auch der Austausch der Probleme mit  Menschen, welche in einer ähnlichen Situation stecken ist hilfreich und  soll deshalb nicht zu kurz kommen.

Wir beschäftigen uns in dem Kurs auch mit Begleiterscheinungen der Demenz wie z.B. Depression. Wie und woher Sie Hilfe bekommen, in Fragen der Pflegeversicherung oder Vorsorge ist ebenso Gegenstand des Kurses. Die Schulung erfolgt nach dem Konzept von PD Dr. Sabine Engel, Gedächtniszentrum im Institut für Psychogerontologie der Universität Erlangen.

        
Leitung: Rosi Schmitt, Fachberaterin

Begleitbuch: „Alzheimer und Demenzen“, Sabine Engel, TRIAS Verlag, ist erforderlich (19,95€). Das Buch erhalten Sie  bei Kursbeginn.



Kontaktperson:

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  • Name: Rosi Schmitt
  • Tel: 09193-50 33 191



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91056  Erlangen
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