Einsatzübung für Auslandshelfer
ASB-Helfer proben auf Fehmarn den Ernstfall
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Im Rahmen des Szenarios wurden die Helfer auch mit unerwarteten Gefahren konfrontiert....
ASB/J. Bochnik -
... auf Fehmarn simulierten die Helfer einen Unfall mit einer Tretmine.
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Der "verletzte" FAST-Logistiker wird zur Behandlung in die Feldambulanz gebracht.
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Helfer des medizinischen Moduls leisten die basismedizinische Erstversorgung.
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In verschiedenen Wasserbecken wird Wasser gereinigt. Im Einsatz können bis zu 4.000 Menschen versorgt werden.
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Fehmarns Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt (re.) besuchte die Einsatzübung und informierte sich bei Carsten Stork (li.) und Nina Stücke vom ASB-Bundesverband über das FAST.
ASB/J. Bochnik
Am vergangenen Wochenende wurde Burg auf Fehmarn für vier Tage zum Schauplatz eines Erdbebengebiets ernannt. Im Rahmen eines realistischen Einsatzszenarios trainierte dort vom 16. bis 19. Juni die ASB-Schnelleinsatzgruppe für Auslandseinsätze (First Assistance Samaritan Team/FAST) den Ernstfall. Als realitätsnahes Szenario lag der Übung ein Erdbeben der Stärke 7,6 in dem fiktiven Land „Merfcol“ zugrunde. Neben der Behandlung von „verletzten Erdbebenopfern“ wurde die Trinkwasserversorgung der betroffenen Bevölkerung durch die ASB-TWA sichergestellt.
Fehmarns Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt besuchte das FAST-Camp am Samstag und ließ sich mit großem Interesse die Technik der Wasseraufbereitungsanlage erklären. „Unsere TWA kann 1.500 Liter Trinkwasser pro Stunde liefern. Damit können wir im Einsatz bis zu 4.000 Menschen oder eine medizinische Einrichtung versorgen“, so Jens Borchers (42), technischer Leiter der Trinkwasser-Einheit des FAST. Der Lübecker war zuletzt im Januar 2010 nach dem schweren Erdbeben in Haiti im Einsatz.
Auch die Helfer der medizinischen Einheit probten unter realistischen Bedingungen die Abläufe in der Feldambulanz. So musste ein schwerverletztes „Minenopfer“ nach einer Detonation im FAST-Camp medizinisch versorgt werden. Zusätzlich übernahmen acht Jugendliche der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) Heiligenhafen als Statisten die Rolle von Patienten. Die Auslandshelfer übten so gezielt typische Symptome wie Malaria, Augen-Entzündungen oder Cholera zu diagnostizieren.
Die Übung fand mit Unterstützung des ASB Heiligenhafen statt, der allein drei Freiwillige für den FAST-Einsatz stellt. Alexandra Schubert (27), Farid Hachmine (29) und Sebastian Wriedt (30), die dort als Rettungsassistenten arbeiten, engagieren sich seit September 2010 als freiwillige ASB-Auslandshelfer. „Bei solchen Übungen trainieren wir nicht nur den Umgang mit der Ausrüstung, sondern stärken auch unsere Teamstrukturen“, erklärt Alexandra Schubert.
Das FAST-Team trifft sich einmal im Jahr zu einer großen Einsatzübung. ASB-Freiwillige aus allen Bundesländern nehmen regelmäßig daran teil. Die Übung ist Teil der fundierten mehrmonatigen Ausbildung für ASB-Auslandshelfer.
First Assistance Samaritan Teams (FAST)
Schnelle Hilfe für Menschen in Not weltweit – die Schnelleinsatzteams des ASB
In den Schnelleinsatzteams engagieren sich ASB´ler aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie lassen sich in ihrer Freizeit zu Auslandshelfern im Bereich Basismedizin oder Trinkwasseraufbereitung ausbilden. Geleitet werden die Teams von international erfahrenen Fachkräften des ASB-Bundesverbandes sowie der -Länderbüros. Zuletzt waren FAST-Helfer nach dem Erdbeben in Haiti (Januar 2010) im Einsatz.
First Assistance Samaritan Teams (FAST)
Schnelle Hilfe für Menschen in Not weltweit – die Schnelleinsatzteams des ASB
In den Schnelleinsatzteams engagieren sich ASB´ler aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie lassen sich in ihrer Freizeit zu Auslandshelfern im Bereich Basismedizin oder Trinkwasseraufbereitung ausbilden. Geleitet werden die Teams von international erfahrenen Fachkräften des ASB-Bundesverbandes sowie der -Länderbüros. Zuletzt waren FAST-Helfer nach dem Erdbeben in Haiti (Januar 2010) im Einsatz.Wenn Sie mehr wissen möchten
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Telefon 0221-476 05-233


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