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Leben im Alter

Hilfe für Menschen mit Demenz

Das eigene Ich, die eigene Lebensgeschichte, die Fähigkeit, den Alltag zu meistern – all das verlieren Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Rund eine Million Menschen sind von dieser Krankheit betroffen, jedes Jahr erkranken 200.000 Menschen neu.

In den Hausgemeinschaften helfen die Bewohner bei allen Arbeiten im Haushalt mit.
ASB/B. Bechtloff

Die Bedürfnisse der an Alzheimer oder anderen Formen der Demenz erkrankten Menschen ernst zu nehmen und an die noch vorhanden Fähigkeiten und Fertigkeiten anzuknüpfen - das ist die Richtschnur der vielfältigen Hilfsangebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

Beratung

Viele ASB-Gliederungen bieten über die Sozialstationen und Ambulanten Pflegedienste spezielle Beratungen für die Angehörigen von Demenzkranken an. Sie informieren über die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung und die regionalen Hilfsangebote.

Schulungen für pflegende Angehörige

Die ASB-Pflegedienste bieten regelmäßig Kurse an, in denen pflegerisches Grundwissen und Techniken vermittelt werden. In Spezialkursen zum Thema Demenz wird über das Krankheitsbild und den Umgang mit den Patienten informiert. Oftmals bieten diese Kurse auch die Gelegenheit, sich mit anderen pflegenden Angehörigen auszutauschen.

Betreuungsgruppen und Tageseinrichtungen

"Mensch-ärgere-dich-nicht" spielen, spazieren gehen oder einfach nur ein kleines Schwätzchen bei Kaffee halten: In  speziellen Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz gibt es viele Möglichkeiten, die Freizeit und genießen und dabei noch vorhandene Fähigkeiten zu trainieren. Betreut werden die Menschen mit Demenz dabei von ASB-Mitarbeitern und speziell geschulten Freiwilligen. Auch in vielen anderen ASB-Tagesstätten und Kurzzeitpflegeeinrichtungen gibt es Angebote, die auf Menschen mit Demenz zugeschnitten sind.

Angehörigencafés

In Angehörigencafés finden sich Gleichgesinnte zum Austausch oder haben die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre einmal vom Alltag Abstand zu gewinnen.

Hausgemeinschaften

Für demenzkranke Menschen, die nicht (mehr) von ihren Angehörigen betreut werden können, hat sich das Zusammenleben in Hausgemeinschaften bewährt. Hier leben zwischen acht und zwölf Menschen in familiärer Atmosphäre zusammen. Der zentrale Bereich ist die großzügig angelegte Wohnküche. Wo immer es möglich ist, beteiligen sich die Senioren an der Hausarbeit, zum Beispiel beim Kochen. Für viele ist es eine neue Erfahrung, nach vielen Jahren der Passivität wieder in der Küche mitzuhelfen oder Ideen für den wöchentlichen Speiseplan einzubringen. Dabei werden sie von den Mitarbeitern des Hauses ihren Fähigkeiten entsprechend geleitet und unterstützt.

Wenn Sie mehr wissen möchten

Kontakt für dieses Thema

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Thomas Dieckhoff

       
Telefon 0221-476 05-351   

Infomaterial + Dokumente

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