Wenn verschüttete Menschen nach einer Gasexplosion gefunden werden müssen oder ein Kind sich in unwegsamem Gelände verirrt hat, treten die ASB-Rettungshundezüge in Aktion. Die Effektivität von Rettungshunden wird auch heute noch von keinem technischen Gerät erreicht. So kann ein ausgebildeter Rettungshund einen bis zu fünf Meter tief verschütteten Menschen immer noch wittern. Solch hervorragende Suchergebnisse können nur durch eine enge Freundschaft zwischen Mensch und Hund und durch sehr viel Arbeit erreicht werden. Die ehrenamtlichen, gut ausgebildeten Rettungshundeführerinnen und -führer sind mit ihren Hunden Tag und Nacht einsatzbereit und helfen schnell, unbürokratisch und kostenlos.
Wasserrettungsdienst
An verschiedenen Stränden und Seeufern in fast allen Bundesländern hat der ASB Rettungs- schwimmer und -taucher postiert, die im Notfall sofort eingreifen können, wenn eine Schwimmerin oder ein Schwimmer verunglückt. Vor allem im Sommer werden moderne Rettungsboote und -stationen von freiwilligen Helfern besetzt, die in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Menschen im und am Wasser sorgen. Zudem bietet der ASB Schwimmkurse an und bildet Rettungsschwimmer, Rettungsbootführer sowie Rettungstaucher aus.
Wer den Umgang mit Hunden liebt und sich gleichzeitig für andere Menschen einsetzen möchte, ist beim ASB-Ret- tungshundedienst an der richtigen Stelle. Der ASB bietet neben der Ausbildung zum Rettungshunde- führer auch ein aktives Vereinsleben.
Im Wasserrettungsdienst des ASB verbinden sich Sport und Engage- ment. Der ASB bildet zum Rettungs- schwimmer, Taucher oder Bootsführer aus und sorgt dafür, dass der Spaß im Verein nicht zu kurz kommt.
REPORTAGE
ASB magazin 4/2008
Vom Suchen und Finden
Um auf ihre Einsätze gut vorbereitet zu sein, müssen Hundeführer mit ihren Rettungshunden viel Zeit investieren. Die Rettungshundeteams des ASB München treffen sich an drei Sonn- tagen im Monat, um die Flächensuche oder den Einsatz auf Trümmern zu trainieren. Das ASB magazin hat einen solchen Trainingstag vor Ort begleitet. mehr... (pdf)