Zivildienst im ASB
Viele Dienste des ASB wären ohne die Zivildienstleistenden kaum denkbar. Die jungen Männer helfen alten oder behinderten Menschen im Haushalt, gehen für sie einkaufen oder fahren sie zum Arzt. Die Pflegedienste werden von den Zivis unterstützt, ebenso der Mahlzeitendienst. Für Schwerstbehinderte bedeutet die Betreuung durch einen Zivildienstleistenden oft die einzige Möglichkeit, ein eigenständiges Leben zu führen. Rollstuhlfahrern, die in der Regel öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen können, helfen die Zivis aus dem Behindertenfahrdienst. Sie bringen Kinder zur Schule und arbeiten in Krankentransport und Rettungsdienst mit. Der neunmonatige Zivildienst bietet jungen Menschen die Chance, Erfahrungen zu machen, die die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Kompetenz fördern. Wo und in welchem Bereich der ASB Zivildienstplätze anbietet, erfahren Sie auf der Seite "Zivildienstplatz gesucht". Anerkannte Kriegsdienstverweigerer, die nicht einberufen wurden (s.u.), können auch einen freiwilligen Zivildienst absolvieren. Außerdem bietet der ASB die Möglichkeit, statt des Zivildienstes ein zwölfmonatiges Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Innerhalb der ersten drei Dienstmonate erhalten die ASB-Zivis fachliche Einführungslehrgänge und werden über ihre Rechte und Pflichten informiert. Zusätzlich werden die Zivildienstleistenden an den Dienststellen auf ihre Tätigkeit vorbereitet.
Urlaub und Sold
Die Zivildienstleistenden erhalten während ihrer neunmonatigen Dienstzeit 20 Tage Urlaub. Der Sold beträgt in der Regel pro Tag in den ersten drei Monaten 9,41 Euro vom vierten bis zum siebten Monat 10,18 Euro ab dem siebten Monat 10,95 Euro Nach dem Ende der vollen Dienstzeit erhält jeder Zivildienstleistende 690,24 Euro Entlassungsgeld. |