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Katastrophenschutz

Wann immer die Gesundheit vieler Menschen bedroht oder ihre Versorgung gefährdet ist, spricht man von einer Katastrophe. Das können z.B. Industrie- und Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Stürme oder lang anhaltende Stromausfälle sein.


Wenn eine solche Katastrophe eintritt, werden die freiwilligen Helferinnen und Helfer des ASB aktiv. Müssen Menschen evakuiert werden, schlagen die ASB-Betreuungseinheiten Zelte auf, verwandeln Turnhallen in Notunterkünfte, errichten Feldküchen und geben Mahlzeiten aus. Für die medizinische Versorgung sind die ASB-Sanitäter zuständig. Sie bauen Behandlungsplätze auf und leisten medizinische Erstversorgung.


Ist der reguläre Rettungsdienst bei einer Katastrophe überlastet, sind die Schnell-Einsatz-Gruppen des ASB mit ihren Rettungs-und Krankentransportfahrzeugen gefragt. Die Kriseninterventionsteams helfen Menschen unter Schock, indem sie zuhören und erste psychologische Hilfe leisten. Die ASB-Rettungshundeteams kommen zum Einsatz, wenn z.B. nach einer Gasexplosion Häuser eingestürzt sind.


Um im Notfall so gut wie möglich helfen zu können, nehmen alle ASB´ler regelmäßig an Übungen und Fortbildungen teil. Der ASB ist in allen Bundesländern am Katastrophenschutzsystem beteiligt.

Ständige Konferenz für Katastrophenvorsorge und Bevölkerungsschutz (SKK)

Das Ziel der 1997 gegründeten „Ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Bevölkerungsschutz“ (SKK) ist es, Impulse für die stetige Verbesserung des Katastrophen- schutzes zu geben. Deshalb wirkte die SKK in den vergangenen Jahre an der Erarbeitung und Fortschreibung effektiver Katastrophenschutz- konzepte mit und nahm Stellung zu wichtigen Fragen des Bevölkerungsschutzes. Dem interdisziplinären Expertengremium gehören die Hilfsorganisationen, die Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen sowie am Thema interessierte Institutionen und Forschungseinrichtungen an. Die Geschäftsführung der SKK hat die Bundesgeschäftsstelle des ASB Deutschland in Köln übernommen.

 
 
 

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  SIE KÖNNEN MITMACHEN
 

Der ASB bildet seine freiwillig aktiven Katastrophenschutzhelfer selbst aus. Für junge Männer unter 25 Jahren gibt es auch die gesetzlich geregelte Möglichkeit, sich vom Wehr- oder Zivildienst freistellen zu lassen und sich statt dessen für mindestens sechs Jahre zur Mitwirkung im Katastrophen- schutz zu verpflichten.

 
  VORSORGE FÜR DEN NOTFALL
 

Um im Notfall nicht völlig hilfslos dazustehen, kann man vorsorgen. Das fängt bei der Auffrischung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an und reicht  bis hin zum Anlegen eines Notvorrats an Lebensmitteln. Die kostenlose Broschüre "Für den Notfall vorge- sorgt" des Bundesamtes für Bevöl- kerungsschutz und Katastropenhilfe (BBK) nennt alle wichtigen Aspekte der Vorsorge für den Katastrophenfall (mit Checkliste). Der ASB rät ausdrücklich, sich an die Empfehlungen der BBK zu halten.


Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" (pdf)


Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" bestellen

 
  REPORTAGE
 

ASB magazin 1/2008

Jeder Einzelne ist gefragt

Überschwemmungen, Stürme, Erdbeben: Wenn eine Katastrophe droht oder ausbricht, wird auch der ASB aktiv.  mehr...

 
  WENN SIE MEHR WISSEN WOLLEN
 
www.katastrophenvorsorge.de
Häufig gestellte Fragen
ASB-Positionen zum Katastrophenschutz