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24. August 2009

Hilfe für Flüchtlinge in Sri Lanka:  ASB baut Notunterkünfte, verteilt Hilfsgüter und versorgt Flüchtlinge mit Trinkwasser

In Sri Lanka spitzte sich die humanitäre Lage Mitte Mai 2009 zu, nachdem die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der tamilischen Organisation LTTE erneut einen Höhepunkt erreichten. Mehr als 270.000 Menschen flohen aus dem umkämpften Nordosten des Landes und suchten Zuflucht in den Auffanglagern von Vavuniya und Mannar.


Nachdem die Regierung Sri Lankas am 19. Mai 2009 offiziell das Ende des Bürgerkriegs verkündet hat, bleibt die Lage der Flüchtlinge in der Region prekär. Die Auffanglager sind durch den Ansturm von Familien aus dem Nordosten völlig überfüllt. Für die Hilfsorganisationen ist es nicht leicht, die Menschen zu unterstützen, denn für Personal und Fahrzeuge gibt es in den Flüchtlingslagern nur eingeschränkten Zugang. Verschiedene Hilfsorganisationen, darunter auch der ASB, forderten deshalb die Regierung in Sri Lanka auf, die Restriktionen aufzuheben.


Bisher hat der ASB in Vavuniya Notunterkünfte für 2.100 Familien und außerdem 240 Latrinen gebaut. Zusätzlich sollen in den nächsten Wochen weitere 4.000 Notunterkünfte errichtet werden. Um die Familien mit dem zum Überleben Notwendigen zu versorgen, verteilte der ASB außerdem Hilfsgüter wie Decken, Plastikplanen zum Schutz gegen den Regen, Wassereimer und Kochutensilien. Damit die Gefahr von Seuchen in den Camps eingedämmt wird, wurden die Familien bislang mit 13.000 Hygiene-Kits versorgt.

Trinkwasser für die Flüchtlinge

Ein besonderes Problem in den Auffanglagern ist die mangelhafte Trinkwasser- versorgung für die Vielzahl der Flüchtlinge. Der ASB beliefert daher einzelne Verteilstationen in den Auffanglagern mit Wasser. Bisher brauchte der ASB mehr als 3 Millionen Liter zu den Flüchtlingen. Noch immer ist allerdings nicht genug Wasser für alle Menschen da, so dass die Versorgung dringend ausgeweitet werden muss.

Neue Perspektiven schaffen

Zerstörte Dörfer, Straßen und Brücken erschweren eine Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat. Zudem sind viele Menschen bei den Kämpfen verletzt worden, andere sind durch das Erlebte traumatisiert. Die größte Herausforderung der nächsten Monate wird es sein, den Flüchtlingsfamilien eine Chance auf ein neues, friedliches Leben zu ermöglichen.


Der ASB ist seit 2003 in Sri Lanka aktiv, vor allem in den Bereichen Nothilfe, Friedensarbeit, Einkommen schaffende Maßnahmen und Bildung.

Damit die Soforthilfe für die Flüchtlinge in Sri Lanka weiter ausgeweitet werden kann, bittet der Arbeiter-Samariter-Bund um Spenden:


Spendenkonto: 1888

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 370 205 00

Stichwort: Flüchtlinge Sri Lanka


Online spenden per Bankeinzug oder per Kreditkarte

Per SMS spenden



Der ASB ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V. Unter dem Namen Aktion Deutschland Hilft haben sich bisher die Organisationen action medeor e.V., ADRA Deutschland e.V., Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., CARE Deutschland e.V., Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., der Paritätische Wohlfahrts- verband e.V., HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Malteser Hilfsdienst e.V. und World Vision Deutschland e.V. zusammengeschlossen, um künftig ihre Hilfskapazitäten zu bündeln und ihre Hilfe verstärkt abzustimmen.

 
 
 

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  ERDBEBEN IN HAITI
 

Nach dem schweren Erdbeben vom 12. Januar 2010 leistete der ASB Nothilfe in Haiti und verteilte Hilfsgüter an die Erdbebenopfer. Ein medizinisches ASB-Team kümmerte sich um die Nachsorge von Schwerstverletzten. Nun errichtet der ASB Übergangshäuser für die Erdbebenopfer und unterstützt Waisenheime.


Sie können die Hilfe des ASB in Haiti mit Ihrer Spende unterstützen:

Konto 1888,
Sozialbank Köln,
BLZ: 37020500,
Stichwort: Erdbeben Haiti


Sie können auch
online per Einzugsermächtigung oder Kreditkarte, per SMS oder über unsere kostenlose
Hotline 0800-1114711 spenden
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Die Hilfe des ASB in Haiti

 
  JAHRBUCH ASB-AUSLANDSHILFE 2009
 

Über die weltweite Arbeit des ASB berichtet das Jahrbuch 2009 der Auslandshilfe.

- Jahrbuch als pdf (deutsch)

- Jahrbuch als pdf (englisch)

 
  WENN SIE MEHR WISSEN WOLLEN
 
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