Wiederaufbau in Haiti
ASB übergibt renoviertes Altenheim
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Das Beben hat das Altenheim in Petit Goâve fast unbewohnbar gemacht.
ASB/F. Meyer -
Die Räume des Altenheims waren quasi unbewohnbar.
ASB/F. Meyer -
Die Instandsetzung des Altenheims war ein Gemeinschaftsprojekt von ASB und anderen Hilfsorganisationen.
ASB/F. Meyer
Am 5. Mai 2011 hat der ASB seinen Teil der Arbeit abgeschlossen und sich von den Bewohnern verabschiedet. Das von der katholischen Kirche betriebene Altenheim wurde durch das Beben zwar nicht vollständig zerstört, aber doch so stark beschädigt, dass es kaum noch bewohnbar war: Das Dach war undicht, die Deckenverkleidung teils abgerissen, die Wände mit Rissen durchzogen, Wasser- und Stromleitungen unbrauchbar. Langfristig war für die pflege- und hilfsbedürftigen Bewohner des „Asil St. Jean de Dieu“ kein Leben in dem Gebäude mehr möglich.
Um diese Missstände zu beheben, schlossen sich verschiedene Hilfsorganisationen zusammen, um jeweils ihre Expertise in die Renovierung des Altenheims und die Verbesserung der Hygienesituation einzubringen. Finanziert wurden die vom ASB durchgeführten Projektkomponenten mit Spendengeldern, die ADH nach dem Erdbeben 2010 gesammelt hatte. Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurde auch eine Erweiterung des Altenheims vorgenommen, so dass statt der ursprünglichen 60 nun noch zehn weitere pflegebedürftige Menschen einen Platz zum Leben gefunden haben.
ASB-Hilfe:
Der ASB war für die Renovierung des Gebäudes selbst zuständig. Dazu gehörten die Verstärkung der Außenwände, die Erneuerung des Dachs, der Zimmerdecken und der Fußböden. Dabei nutzte der ASB die Gelegenheit, innerhalb des Hauses weitere Wände einzusetzen, die den bisherigen Bewohnern ein wenig mehr Privatsphäre erlauben. Zudem hat der ASB dafür Sorge getragen, dass die elektrische Versorgung des Gebäudes wieder funktioniert. Diese Maßnahmen mit einem Finanzvolumen von knapp 50.000 Euro wurden mit dem heutigen Tag fertiggestellt und das Projekt an die Bewohner bzw. die weiteren beteiligten Organisationen übergeben. So werden beispielsweise das Französische Rote Kreuz die Instandsetzung der sanitären Anlagen vorantreiben und Mitarbeiter schulen, Handicap international wird Physiotherapiegeräte installieren und die Mitarbeiter mit deren Handhabung vertraut machen. Des Weiteren wird Helpage international die medizinische Versorgung der Bewohner verstetigen.
Neben der Renovierung des Altenheims hat der ASB auch den Bau von 300 Übergangsunterkünften für Familien in Petit-Goâve durchgeführt. Sturm- und erdbebensicher gebaut, bieten die kleinen Häuser nun 1.500 Menschen für die kommenden drei Jahre ein Dach über dem Kopf. Auch dieses Projekt wurde mit 769.330 Euro von ADH finanziert und ist mittlerweile abgeschlossen.
Der ASB in Haiti
Der ASB ist in Haiti seit dem Erdbeben 2010 tätig. Die Hilfsorganisation engagiert sich in den Bereichen Trinkwasserversorgung, Hygieneschulungen, Wiederaufbau von Häusern bzw. Aufbau von Übergangsunterkünften sowie Katastrophenprävention.
Wann immer es möglich ist, bündelt der ASB seine Anstrengungen mit seinen Partnerorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" (ADH) oder mit anderen Hilfsorganisationen, um einen nachhaltigen und effizienten Wiederaufbau zu gewährleisten.
Der ASB plant, seine Präsenz in Haiti zukünftig weiter auszubauen, und wird sich langfristig am Wiederaufbau des Landes beteiligen.
Projekttitel: Wiederaufbau eines Altenheims in Petit Goave
Projektregion: Department Ouest, Haiti
Zielgruppe: 70 pflegebedürftige, ältere Männer und Frauen
Projektvolumen: 49.053 Euro
Finanzierung: Aktion Deutschland Hilft (ADH)
Laufzeit: 01. Februar – 31. März 2011
Projekttitel: Wiederaufbau eines Altenheims in Petit GoaveProjektregion: Department Ouest, Haiti
Zielgruppe: 70 pflegebedürftige, ältere Männer und Frauen
Projektvolumen: 49.053 Euro
Finanzierung: Aktion Deutschland Hilft (ADH)
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Kontakt für dieses Thema
Martin Kunstmann
Telefon 0221 - 4 76 05-251


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