Sicher im und am Wasser: die ASB-Wasserrettung

Wenn Schwimmer und Wassersportbegeisterte in den warmen Monaten in die Freibäder, an Badeseen oder an die Küste ziehen, haben auch die Wasserretter des ASB Hochsaison. Sie sorgen zwischen April und Oktober mit 27 Wasserrettungsdiensten in neun Bundesländern für Sicherheit im, am und auf dem Wasser.

Die Wasserretter aus Berlin sichern zwischen April und Oktober zahlreiche Seen und Badestellen.
Foto: ASB/Hannibal

2014 waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte rund 1.700 Mal im Einsatz. Allein in Berlin betreibt der ASB elf Wasserrettungsstationen, 110 Freiwillige sind dort jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag im Dienst.

400 bis 500  Boote haben die Berliner Retter im letzten Jahr geborgen und etwa 3.000 Mal Erste Hilfe geleistet. Die Leitstelle in Berlin-Köpenick koordiniert seit diesem Sommer mit neuester Technik die Rettungsarbeiten. Anfang Juli unterstützten die Berliner ihre Stralsunder Kollegen bei der Absicherung des Sundschwimmens. Dort überquerten mehr als 1.000 Schwimmer auf 2.315 Metern den Strelasund von Altefähr auf Rügen nach Stralsund. Rund 40 ASB'ler betreuten während der Veranstaltung Teilnehmer und Gäste. Der Sanitätszug versorgte beispielsweise Schwimmer nach Verletzungen, bei Krämpfen oder mit Kreislaufproblemen.

Jährlich ertrinken deutschlandweit rund 500 Menschen – Schwimmer wie auch  Nichtschwimmer. Zu den präventiven Aufgaben der Wasserrettung zählt daher auch die Schwimmausbildung bis hin zur Ausbildung zum Rettungsschwimmer. Dazu bietet die ASB-Wasserrettung Schwimmkurse für Teilnehmer jeden Alters an, übernimmt bei Veranstaltungen am Wasser die Absicherung für Badende und andere Besucher und betreibt an zahlreiche Seen und Stränden Wachstationen.

Darüber hinaus ist der ASB mit seinen Fachdiensten Schwimmen/Rettungsschwimmen, Tauchen im Rettungsdienst und Bootswesen für Ihre Sicherheit im und am Wasser im Einsatz. Wichtig dabei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowohl bei Unfällen an Land und im Wasser, oder der Einsatz bei Extremwetterlagen mit Überflutungen oder während eines Hochwassers.

Susanne Hörle