ASB unterzeichnet Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch unterzeichnete am Montag in Hannover die ‚Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland‘.

Gemeinsam mit Franziska Kopitzsch von der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland unterzeichnet ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch die 'Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
Foto: ASB/Hannibal

„Schwerstkranke und sterbende Menschen erhalten im ASB bereits heute eine gute palliative Versorgung", sagte Bauch. Mit dem demographischen Wandel steige jedoch der Bedarf an Hospiz- und Palliativversorgung zunehmend. Auch eine flächendeckende Versorgung sei längst noch nicht erreicht.  „Mit der Unterzeichnung der Charta setzten wir als ASB ein weiteres Zeichen, dass wir unsere Arbeit und Angebote im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung in den nächsten Jahren bundesweit weiter ausbauen werden, damit möglichst alle schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland die notwendige hospizliche Begleitung und palliative Versorgung erfahren", erläuterte Ulrich Bauch die Unterzeichnung. „Die Leitsätze der Charta und deren Verpflichtung für eine Verbesserung der Betreuung und Versorgung schwerstkranker Menschen entsprechen dem ASB und daher tragen wir sie voll und ganz mit."

Franziska Kopitzsch von der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland freute sich über die Mitzeichnung des ASB: „Die Hospiz- und Palliativversorgung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir freuen uns daher, dass wir den ASB als einen der größten Wohlfahrtsverbände für unsere fünf Leitsätze gewinnen konnten." Das Thema Sterben, Tod und Trauer sei für viele Menschen ein Tabuthema und aus dem Alltag verschwunden. „Sterben  muss nicht nur schwarz sein, Trauer und Leid müssen nicht dominieren", sagte Kopitzsch. „Bei uns herrscht auch viel Freude, Spaß und Lachen. Auch der letzte Lebensabschnitt kann – und muss –für die Betroffenen, deren Angehörige und die Betreuer bunt und lebenswert sein."

Die Charta ist ein Positionspapier in dem sich Institutionen und Organisationen zur Umsetzung von gemeinsam erarbeiteten Leitsätzen und Handlungsempfehlungen verpflichtet haben, die für die Verbesserung der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen notwendig sind. Ziel des Chartaprozesses ist, jedem Menschen ein Sterben unter würdigen Bedingungen zu ermöglichen.

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