Lettischer Präsident trifft Schulsanitäter aus Hamburg

Auf Einladung des lettischen Samariterbunds (LSA) nahmen Schulsanitäter und Freiwillige aus Hamburg am Europatag in Riga teil. Prominentester Besucher war der lettische Präsident Valdis Zatlers, der kurzerhand bei einer Übung der Juniorsanitäter einsprang.

Der diesjährige lettische Europatag am 8. Mai 2011 stand ganz im Zeichen der Freiwilligenarbeit. Die Deutsche Botschaft in Riga nahm das europäische Jahr der Freiwilligenarbeit zum Anlass und widmete das Fest dem Ehrenamt. Mit dabei waren auch fünf ASB-Schulsanitäter und zwei Freiwillige vom ASB aus Hamburg. Sie waren einer Einladung des lettischen Samariterbunds (LSA) nach Riga gefolgt.

Zum einen sollte so das ehrenamtliche Engagement gewürdigt, aber auch ein Zeichen für die grenzüberschreitende Partnerschaft der Samariterverbände gesetzt werden. Bei strahlendem Sonnenschein kamen etwa 20.000 Besucher zu der Veranstaltung. Die freiwilligen Helfer aus Deutschland gaben nicht nur Einblicke in verschiedene Modelle bürgerschaftlichen Engagements, sie bastelten auch mit den Kindern und informierten über Erste Hilfe am Unfallort. Prominentester Besucher war der lettische Präsident Valdis Zatlers. Der gelernte Mediziner ließ es sich nicht nehmen bei einer Erste-Hilfe-Übung der Hamburger Juniorsanitäter einzuspringen. Anschließend informierte sich Präsident Zatlers bei Gerd Prüfer (stellvertretender ASB-Landesvorsitzender Hamburg) und Uwe Lohmann (Vorsitzender Hamburg-West, MdHB) über die langjährige Kooperation der deutschen und lettischen Samariterverbände.

Zum Abschluss des Besuchs traf die Hamburger ASB-Delegation den deutschen Botschafter in Riga, Dr. Klaus Burkhardt. Zwei Botschaftsmitarbeiter berichteten über die aktuelle Situation in Lettland sowie über die Aufgaben der Botschaft. Die Samariter in Ost und West verbindet eine langjährige Partnerschaft. Ziel der internationalen Samariterkooperation ist es, das Wohl der Bevölkerung in den Partnerländern nachhaltig zu verbessern. Der ASB unterstützt seine Partner dabei vor allem in den Bereichen Wohlfahrtspflege, Gesundheit, Jugend- und Familienhilfe sowie Nothilfe.

Marion Michels