Gemeinsam für bessere Pflege

Um seinen bisherigen Bemühungen um eine menschenwürdige und nachhaltige Pflege noch mehr Nachdruck zu verleihen, hat sich der ASB dem Bündnis für GUTE PFLEGE angeschlossen.

Obwohl seit geraumer Zeit bekannt ist, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, ist es um die Zukunftsfähigkeit der Pflege in Deutschland nicht gut bestellt. Pflegedienstleistungen sind engen bürokratischen Zwängen unterworfen und daher wenig flexibel, es fehlt an gut ausgebildetem Personal und Nachwuchs, die Anerkennung der Pflegeberufs und seine Entlohnung ist gering und die Unterstützung von pflegenden Angehörigen beläuft sich auf ein Minimum.

Um dieser Entwicklung nachdrücklicher entgegentreten zu können, hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland dem Bündnis für GUTE PFLEGE angeschlossen. Zusammen mit 19 weiteren Bündnispartnern, darunter die AWO, die Caritas, die Diakonie, das Deutsche Rote Kreuz, die Volkssolidarität, VdK und SoVD, der Paritätische, DGBund ver.di, wird der ASB noch stärker als bisher auf die immer drängender werdenden Probleme der Pflegebedürftigen bei Politik und Gesellschaft aufmerksam machen und sich für Verbesserungen einsetzen.

„Die Verbesserung der Pflege ist kein abstraktes Anliegen, sondern betrifft das Leben einer Vielzahl von Menschen: Erstens die Pflegebedürftigen, denen eine menschenwürdige Unterstützung zuteil werden muss. Zweitens die pflegenden Angehörigen, die Lösungen brauchen, um die Doppelbelastung der Pflege ihrer Lieben und der Arbeit für das eigene Auskommen schultern zu können. Und drittens  die Pflegenden, die bei ihrer schweren Arbeit auch eine Entlohnung erwarten dürfen, die ein gutes Auskommen ermöglicht. Um diese Erkenntnis nachdrücklich ins Bewusstsein der politischen Entscheidungsträger zu rücken, engagieren wir uns als Partner im Bündnis für GUTE PFLEGE“, erklärt Christian Reuter, ASB-Bundesgeschäftsführer.

Gemeinsam mit seinen 19 Bündnispartnern fordert der ASB:

  • Maßgeschneiderte Leistungen für Pflegebedürftige
  • Umfassende unabhängige Beratung und Hilfestellung
  • Präventionsangebote
  • Selbstbestimmte und qualitativ hochwertige Pflege in allen Bereichen
  • Stärkung der häuslichen Pflege
  • Mehr Leistungen für Demenzkranke

Unterstützung und Anerkennung für Angehörige

  • Umfassende Beratung
  • Entlastungsstrukturen für pflegende Angehörige
  • Pflege und Beruf vereinbar machen

Unterstützung der Selbsthilfe

  • Bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen
  • Wertschätzung und Anerkennung für die Beschäftigten
  • Attraktivere Arbeitsbedingungen und tarifliche Bezahlung
  • Investition in gut ausgebildete Fachkräfte
  • Pflege braucht Nachwuchs, auch Männer sind gezielt anzusprechen

Gerechte Finanzierung

  • Solidarische und paritätische Finanzierung
  • Erweiterung der Einnahmebasis im Umlagesystem
  • Keine einseitige Belastung der Versicherten
  • Dynamisierung der Leistungen


Weitere Informationen zum Bündnis für GUTE PFLEGE finden Sie unter: www.buendnis-fuer-gute-pflege.de

Susanne Wagner