Realistische Unfalldarstellung

Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein hilft am besten ein realitätsgetreues Training: Dabei kommen die Einheiten der „Realistischen Unfalldarstellung“ (RUD) zum Einsatz

Damit die Retter unter realitätsnahen Bedingungen üben können, schinken die Teams der Realistischen Unfalldarstellung die Übungsteilnehmer mit den entsprechenden Verletzungen.
Foto: ASB Paderborn/J. Wolff

Die Realistische Unfalldarstellung (RUD) umfasst die wirklichkeitsnahe Wund- und Unfalldarstellung. Laiendarsteller, die sogenannten Mimen, Schminker und Techniker arbeiten so zusammen, dass die Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz, im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr möglichst gut auf Unfallsituationen vorbereitet werden. Ziel ist es, Ersthelfer oder Fachkräfte so vorzubereiten, dass sie die Unfallsituationen und Verletzungen richtig erkennen und die entsprechende Hilfeleistung korrekt durchführen können.

Auch die "Schauspieler" müssen üben

Speziell geschulte "Schauspier" imitieren in Übungen das Verhalten von Verletzten und Betroffenen in Notfallsituationen. Dafür werden diese durch ausgebildete Helferinnen und Helfer mithilfe von Schminke zu richtigen „Unfallopfern" verkleidet.

Ob ein Schock, Konchenbrüche, blutende Wunden oder auch ein Herzinfarkt – fast alle Erkrankungen und Verletzungen, mit denen die Helfer im Einsatz konfrontiert werden können, werden durch die „RUDis"  dargestellt. Daneben unterstützen Techniker die realitätsnahe Übungsatmosphäre und den Übungsaufbau.

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