Notfallrettung

Unter Notfallrettung versteht man den Einsatz des Rettungsdienstes und des Notarztes bei akuter medizinischer Gefahr von Menschenleben. Die Einsatzkräfte des ASB stehen an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Rettungssanitäter leiten am Unfallort die Versorgung des Patienten ein und unterstützen den Notarzt und den Rettungsassistenten.
Foto: ASB/W. Krueper

Unter Notfallrettung versteht man den Einsatz des Rettungsdienstes und des Notarztes bei akuter medizinischer Gefahr von Menschenleben. Die Einsatzkräfte des ASB stehen an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Weinn ein Notruf in der Rettungsleitstelle unter der kostenfreien, europaweiten Notrufnummer 112 eingeht, erfolgt sofort die Alarmierung, so dass ein Einsatzteam schnell ausrücken kann. Kein Einsatz ist wie der andere. Deswegen ist es wichtig, gut ausgebildetes Personal einzusetzen.

Vor Ort erfolgt die erste medizinische Untersuchung und kompetente Versorgung der Patienten, wobei oftmals der zusätzliche Einsatz eines Notarztes erforderlich ist. Die Einsatzkräfte in der Notfallrettung sind zudem qualifiziert, um bei Einsätzen mit mehreren Verletzten schnell zu helfen.

Hochwertige Ausstattung

Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge sind mit hochwertigen medizinischen und technischen Geräten ausgestattet, unter anderem mit Beatmungsgeräten, Überwachungsmonitor mit Defibrillator und Spritzenpumpe. Zur sicheren Erreichbarkeit wird die Besatzung über spezielle Funkmeldeempfänger alarmiert und nutzt den BOS-Funk zur Kommunikation mit der Rettungsleitstelle. Der geeignete Transport wird durch verschieden Möglichkeiten der Lagerung sichergestellt: die verstellbare Fahrtrage kann durch verschiedene Geräte ergänzt werden.

In einigen Landkreisen werden zusätzlich zu den Rettungswagen auch Sonderfahrzeuge wie zum Beispiel ein Babynotarztwagen vorgehalten. Dieser kommt immer dann zum Einsatz wenn Babys oder Kleinkinder dringend medizinische Hilfe bnötigen. Babynotarztwagen sind mindestens mit einem Facharzt für Pädiatrie und einem Rettungsassistenten besetzt, oft wird das Team um eine Fachkraft aus der Kinderintensivmedizin bereichert. Zur Versorgung der Babys und Kinder stehen besondere Medikamente und medizinischen Geräte ebenso zur Verfügung wie Transportinkubatoren.

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