Neue Perspektiven schaffen

Mehr als 45 Millionen Menschen waren im Jahr 2013 weltweit auf der Flucht. Krieg und Gewalt, aber auch Naturkatastrophen zwingen täglich tausende Menschen, ihre Heimat zu verlassen, um ihr Leben zu retten.

Petit Goâve, Haiti: Auf Hochtouren werden für weitere betroffene Familien Temporary Shelter aufgebaut.
Foto: ADH/ Florian Kopp

Die meisten dieser Flüchtlinge bleiben auf der Suche nach Sicherheit innerhalb ihres eigenen Landes. Man nennt sie daher Binnenvertriebene oder – in der Sprache der Helfer – IDPs (Internally Displaced Persons).

Nach dem Ende der Katastrophe wollen viele Familien, Männer und Frauen in ihre Heimat zurückkehren und neu anfangen. Der ASB ermöglicht diesen Flüchtlingen und Vertriebenen die Rückkehr in ein sicheres Umfeld. Diese Aufgabe ist komplex: dazu gehören die Klärung von Landrechten, der Bau von Unterkünften und die Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten. Die Hilfe des ASB ist nachhaltig, sodass die Beteiligten nicht dauerhaft auf externe Hilfe angewiesen sind, sondern unabhängig und selbstständig werden.

In vielen Projekten weltweit – zum Beispiel auf dem Balkan, in Haiti, Sri Lanka und Georgien – unterstützte der ASB die Menschen bei der Rückkehr, beim Wiederaufbau, kurz: beim Neustart in ein selbstbestimmtes, hoffnungsvolles Leben. Neben dem Instandsetzen von Infrastruktur und Häusern stehen dabei das Schaffen neuer Verdienstmöglichkeiten ebenso im Mittelpunkt wie Maßnahmen zur Friedenssicherung.