Parlamentarischer Abend 2016: ASB engagiert sich für Flüchtlinge

Zu seinem Parlamentarischen Abend am 26. September 2016 hatte der ASB Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft eingeladen, um seine Aktivitäten und humanistischen Standpunkte zum Thema Integration vorzustellen.

Der Parlamentarische Abend des ASB in Bildern

  • Beim Parlamentarischen Abend des ASB zum Thema Integration war Bundesminister Peter Altmaier (2. v. l.) zu Gast. Hier gemeinsam mit ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch, ASB-Präsident Franz Müntefering und dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Uwe Borchmann.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Freuen sich auf den Abend: Bundeskanzleramtsminister Peter Altmaier, ASB-Präsident Franz Müntefering und Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Dr. Rudolf Hammerschmidt (v.l.n.r.).
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  • "Integration dauert, Integration kostet Geld, aber Integration lohnt sich für alle Beteiligen", sagte ASB-Präsident Franz Müntefering bei seiner Rede zum Parlamentarischen Abend.
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  • "Sie gehören zu den wirklich großen Organisationen", bescheinigte Kanzleramtsminister Peter Altmaier dem ASB und bedankte sich für alles, was der Verband macht - nicht nur in der Flüchtlingshilfe.
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  • Das Publikum war bunt gemischt. Die Liste der Gäste reichte von Abgeordneten über Minister und Staatssekretäre bis hin zu engagierten ASB-Vertretern aus der Flüchtlingshilfe.
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  • Die Premiere des ASB-Films "Integration ist ein langer Weg" fand große Aufmerksamkeit.
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  • Auch die Hauptakteure des Films waren im Publikum. Hier Said Gendjo mit seinem inzwischen ermüdeten Nachwuchs.
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  • Dr. Bettina Rainer ist ab Oktober Referentin für Kinder- und Jugendhilfe im ASB.
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  • Reger Austausch zwischen Politik und Verbänden.
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  • Die Gäste verlebten einen unterhaltsamen Abend
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  • Michael Sander, Geschäftsführer beim ASB Hamburg (l.) und Uwe Martin Fichtmüller, Geschäftsführer beim ASB Sachsen, nutzten den Abend zu Gesprächen und kollegialem Austausch.
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  • Wilhelm Müller, früher Bundesgeschäftsführer und nun Präsidiumsmitglied im ASB, informierte über das vielfältige Engagement des ASB.
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  • Matthias Lietz von der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag (l.) zeigte sich interessiert an den Themen des ASB - hier im Gespräch mit Thomas Munzinger vom ASB Neubrandenburg
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  • Auch Staatssekretäre, wie hier Hans-Joachim Fuchtel (m.), waren zu Gast - hier im Gespräch mit ASB-Präsident Franz Müntefering und THW-Vertreterin Iris Follack.
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  • Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Dr. Rudolf Hammerschmidt (m.) war in angeregte Diskussionen vertieft.
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  • Die Integration der nach Deutschland geflüchteten Menschen beschäftigt haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter im gesamten Verband. Sie setzen sich dafür ein, dass die Flüchtlinge in Deutschland eine neue Existenz aufbauen können.
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  • Nach dem formellen Teil des Abends tauschten sich die Gäste rege über ihre Eindrücke aus.
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  • ASB-Präsident Franz Müntefering nutzte den Abend, um zwei neue Referenten im ASB willkommen zu heißen: Dr. Bettina Rainer und Holger Dudel, die die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Pflege übernehmen werden.
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  • Saboor Mouradi (l.) ist aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet. Auch er erzählte für den Integrationsfilm des ASB seine bewegte Geschichte. Mittlerweile arbeitet er für den ASB Bochum.
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  • Stephanie Bosch, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim MdB Dirk Heidenblut unterhält sich angeregt mit Jürgen Lehmann, dem Landesgeschäftsführer beim ASB Bremen.
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  • Christoph Schumacher (m.) engagiert sich in der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV), die beim Bundesentwicklungsministerium angegliedert ist. In seiner Arbeit für Flüchtlinge in Griechenland kooperiert der ASB eng mit der DGV.
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  • Er hat als Einrichtungsleiter der ASB-Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wilmersdorf die Alltagsrealität der Flüchtlinge in Berlin sehr gut kennengelernt: Detlef Kühn, stellvertretender Vorsitzender des ASB Berlin - hier im Gespräch mit Uwe Grünhagen, Vorsitzender des ASB Berlin, und Dr. Marcus Kreutz, stellvertretender Bundesgeschäftsführer (v.l.n.r.).
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  • Auch zu späterer Stunde noch bestens gelaunt: ASB-Präsident Franz Müntefering und Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch.
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Köln/Berlin, 27. September 2016 – Der ASB macht sich als engagierter Akteur in der Flüchtlingshilfe für die Integration nach Deutschland geflüchteter Menschen stark. Gleichzeitig ruft der Verband zu mehr Kreativität im Umgang mit der veränderten gesellschaftlichen Situation auf. ASB-Präsident Franz Müntefering betonte auf dem gestrigen Parlamentarischen Abend des ASB in Berlin: „Gelingende Integration ist darauf angewiesen, dass alle Beteiligten Offenheit zeigen und Verantwortung übernehmen. Dazu gehört seitens der geflüchteten Menschen auch die Bereitschaft, sich auf unsere Gesellschaft einzulassen und die hier gelebten Werte anzuerkennen."

Gastredner Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, würdigte das Engagement des Wohlfahrtsverbands für Flüchtlinge: „Integration heißt Teilhabe", betonte der Minister. „Das heißt auch: Die zu uns geflüchteten Menschen müssen die deutsche Sprache lernen und schnell mitbekommen, wie dieses Land tickt. Es kommt sozusagen nicht auf die Hardware an, sondern auf die innere Einstellung. Mit heißem Herzen, aber mit kühlem Kopf müssen wir die neuen Herausforderungen angehen", sagte er.

ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch stellte fest: „Die Entscheidung, Flüchtlinge in Deutschland willkommen zu heißen, war einer der hellsten Momente in der deutschen Geschichte." Der ASB sei stolz darauf, einen Teil dazu beitragen zu können.

Aufmerksam verfolgt wurde der ASB-Film „Integration ist ein langer Weg", der beim Parlamentarischen Abend Premiere hatte. Für die eindrucksvolle Dokumentation unterschiedlicher Lebenswege in der neuen Heimat hat ein Kamerateam neun nach Deutschland geflüchtete Menschen ein halbes Jahr lang begleitet. Heute saßen sie mit im Publikum. Auch zahlreiche Vertreter des ASB, die sich durch ihre Leuchtturm-Projekte zur Integrationsarbeit ausgezeichnet haben, nutzten den Abend zum Austausch mit den Gästen aus Politik und Gesellschaft.

„Ideen und Projekte entstehen dort, wo engagierte Samariter sich mit Herz und Verstand für die Flüchtlinge einsetzen", lobte Franz Müntefering. „Wir als ASB glauben, dass unser Land stark und stabil genug ist, um die vor uns liegenden Aufgaben selbstbewusst anzupacken und zu bestehen."

Weitere Informationen unter: www.asb.de/integration

Fotos zum Herunterladen finden Sie in der ASB-Mediendatenbank: http://mediendatenbank.asb.de/presse (Login: presse/presse)

ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, E-Mail: a.valentino@asb.de, Telefon: 0221/4 76 05-324, Verena Bongartz, E-Mail: v.bongartz@asb.de, Telefon: 0221/4 76 05-476, www.asb.de, www.facebook.com/asb.de

ASB-Film: "Integration ist ein langer Weg"

Ein halbes Jahr lang hat der ASB Flüchtlinge begleitet, um zu erfahren, welche Schwierigkeiten und Erfolgserlebnisse sie in Deutschland erleben und welche Hoffnungen sie für das Leben in ihrer neuen Heimat haben. Sie alle arbeiten hart daran, in Deutschland Fuß zu fassen, aber sie alle benötigen Unterstützung. Der ASB leistet diese Hilfe. Helfen Sie mit!

Der ASB im Jahr der Integration