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Auslandshilfe

Knut Fleckenstein besucht ASB Georgien

Als Mitglied einer hochrangigen EU-Delegation reiste ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein am 15. Februar 2013 zu einer Stippvisite in das georgische Tiflis. Neben der politischen Agenda nahm Fleckenstein sich auch Zeit für den Besuch der ASB-Projekte.

ASB-Auslandshilfe

Knut Fleckenstein bei seinem Besuch einer ASB-Einrichtung für Kinder in Tiflis. Neben ihm stehen der weltwärts-Freiwilliger Fabian Schlieckert vom ASB Bonn/Rhein-Sieg, Khatuna Dolidze, die Leiterin des Psychosozialen Dienstes im Kinderkrankenhaus und Irina Kldiashvili, die Leiterin des SSK. (v.l.n.r.

Foto: ASB/A. Mauz

In seiner Funktion als Europa-Abgeordneter und Vorsitzender der interparlamentarischen EU-Russland-Delegation traf er Abgeordnete aus Georgien, der Ukraine, Moldau, Armenien, Aserbaidschan. Anschließend besuchte er Projekte des Georgischen Samariterbundes (SSK) und erkundigte sich über die laufende Arbeit des ASB-Länderbüros.

Der ASB ist seit 2010 in Georgien tätig. Zusammen mit dem Georgischen Samariterbundes (SSK), engagiert sich der ASB unter anderem für den Aufbau sozialer Dienste in Georgien.

So zum Beispiel in Telavi, wo der SSK zusammen mit dem ASB-Länderbüro, dem ASB Österreichs und der Gemeinnütziger Entwicklungszusammenarbeit GmbH (GEZA) einen Pflegedienst für ältere, alleinstehende Menschen aufgebaut.

Die Leistungen umfassen medizinische Basisversorgung, Haushaltshilfe und psychosoziale Beratung. Zusätzlich werden arbeitslose Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen weitergebildet und im mobilen Pflegedienst eingesetzt.

Fleckenstein zeigte sich beeindruckt und lobte die Arbeit des SSK und des ASB vor Ort: “Was mir an der Arbeit in Georgien besonders gut gefällt ist der integrative Ansatz im Bereich Soziale Dienstleistungen", erklärte Fleckenstein in Tiflis.

„Neben dem Aufbau einer lokalen Samariterorganisation werden dort zusammen mit den Sozialdepartments der Städte oder Ministerien nachhaltige Dienste für benachteiligte Bevölkerungsgruppen aufgebaut. Und alles in enger Zusammenarbeit zwischen dem SSK, dem ASB-Länderbüro und weiteren internationalen Samariterorganisationen wie dem ASB Österreich oder dem Samariterbund in Lettland“, erklärte Fleckenstein weiter.

In Telavi sprach Knut Fleckenstein außerdem mit der Leiterin und den Pflegekräften der mobilen Dienste. Thematisiert wurden unter anderem die Rahmenbedingungen der ambulanten Altenpflege in Georgien.

Anschließend traf er den Bürgermeister Telavis, Zurab Kurashvili, zum Austausch und erkundigte sich nach einer Weiterfinanzierung des Mobilen Pflegedienstes durch die Stadt sowie über weitere Kooperationsmöglichkeiten.

Zum Abschluss seines Besuchs machte Fleckenstein Station in einer Einrichtung für langzeithospitalisierte Kinder in Tiflis. Das Projekt wurde entwickelt, um die erkrankten Kinder und ihre Familien während der Zeit im Krankenhaus zu unterstützen. Das Projekt wird vom Georgischen Samariterbund durchgeführt und von „Aktion Mensch“ finanziert.