ASB-Hilfsmissionen in Guatemala
[ Bild: ASB-Hilfsmissionen in Guatemala ]
Inklusive Katastrophenvorsorge

ASB beim nationalen Erdbebenvorsorgetag in Nepal

Nepal wird häufig von Erdbeben heimgesucht. Der nationale Erdbebenvorsorgetag zeigt den Menschen, wie sie sich im Notfall schützen können. Der ASB gehörte in diesem Jahr zu den Hauptakteuren.

ASB-Mitarbeiter ducken sich und halten Hände oder - bei behinderten Kollegen - Bücher über ihren Kopf

Wie verhalte ich mich bei einem Erdbeben richtig? Das zeigten die ASB-Helfer beim Erdbebenvorsorgetag in Nepal.

Bild: ASB Nepal

Am 15. Januar 2017 fand in Nepal der nationale Erdbebenvorsorgetag statt. Der ASB stellte sein Engagement für inklusive Katastrophenvorsorge in den Mittelpunkt seiner Darbietungen. ASB-Mitarbeiter zeigten, wie man sich im Falle von Erdbeben richtig schützen kann. Dabei standen die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung besonders im Fokus.

Wie können Rollstuhlfahrer sich schützen? Wie können Menschen ohne Behinderung ihre behinderten Familienmitglieder, Freunde oder Mitschüler retten? Was gehört zu einer Notfallausrüstung für Erdbeben? Diese und andere Fragen beantwortete der ASB. Bei Demonstrationen und Übungen konnten die Teilnehmer ihr neues Wissen gleich einmal ausprobieren.

Die Vorträge und Übungen wurden auch in Gebärdensprache übersetzt, so dass auch gehörlose Menschen mitmachen konnten.

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung stand zum ersten Mal im Mittelpunkt eines nationalen Erdbebenvorsorgetags in Nepal. Der ASB wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, Menschen mit Behinderung in die Katastrophenvorsorge einzubeziehen und wird sein Schulungsprogramm weiter ausbauen. So findet in dieser Woche zum Beispiel ein Training in den Sphare-Standards und in Humanitärer Hilfe beim ASB in Kathmandu statt. Dabei lernen Helfer, wie sie die Bedürfnisse von Senioren und Menschen mit Behinderung  in der Humanitären Hilfe besser berücksichtigen können.

.