ASB-Hilfsmissionen in Guatemala
Gestrandet in Serbien und Mazedonien

ASB hilft Flüchtlingen auf dem Balkan auch weiterhin

Gestrandet in Mazedonien und Serbien harren noch immer einige tausend Flüchtlinge darauf, wie und wo sie ein neues Leben beginnen können. Der ASB lindert ihre Not und hilft ihnen beim Überleben.

Übergabe eines Hilfspakets an einen jungen Mann

ASB-Helfer besuchen die Flüchtlinge im Camp Tabanovce und bringen ihnen lebenswichtige Hilfsgüter.

Foto: ASB SEE

Die Balkan-Route ist schon lange geschlossen. Doch noch immer gibt es in den Ländern des Balkans Flüchtlinge, die Hilfe benötigen.

Viele von ihnen sind im Flüchtlingslager Tabanovce gestrandet. Das Lager liegt an der Grenze zwischen Mazdonien und Serbien. Über 200 Menschen leben dort in einfachen Containern oder Zelten. Auch in den mazedonischen Flüchtlingslagern Gevgelija und Gazi Baba sind Flüchtlinge vor allem aus Syrien, aber auch aus Afghanistan und anderen Ländern gestrandet.

Die hygienischen Bedingungen sind schwierig, auch Lebensmittel sind knapp. Daher verteilt der ASB Trinkwasser, Lebensmittel und Hygienepakete an die Flüchtlinge.

Allein im Oktober 2016 wurden so mehr als 4500 Hilfspakete in den drei Camps verteilt. "Die Menschen leben teilweise seit März oder gar noch länger hier", sagt Elmir Bojadzic, ASB-Regionaldirektor für Südosteuropa. "Wir wollen sie mit dem Lebensötigen versorgen und ihnen helfen, sich und ihre Familien gesund zu erhalten."

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