Modernes ASB-Pflegeheim
[ Bild: Modernes ASB-Pflegeheim ]
Hilfe für die Helfer

Workshop Interkulturelle Kommunikation

ASB-Helfer bauen und betreiben derzeit bundesweit Notunterkünfte für Flüchtlinge. Ein Workshop stärkt sie für die Kommunikation bei Sprachbarrieren, die Arbeit mit Dolmetschern und andere wichtige Aufgaben.

Eine Helferin und eine Frau mit Kopftuch stecken die Köpfe zusammen. Im Hintergrund spielen Kinder.

In einem Workshop für Interkulturelle Kommunikation lernen die ASB-Helfer mehr über den Umgang mit Sprachbarrieren, die Kooperation mit Dolmetschern, Vermittlung von Informationen an Flüchtlinge und anderes mehr.

Bild: ASB/Steffi Loos

ASB-Helfer bauen und betreiben derzeit bundesweit Notunterkünfte für Flüchtlinge. Sie versorgen die Gäste kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland mit z.B. mit Essen, medizinischer Versorgung, der Bereitstellung von Betten und machen das ganz hervorragend!

Die Versorgung von Menschen in Not ist Kerngeschäft des ASB und seit vielen Jahren erprobt. Die vielen neuen Erfahrungen mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen jedoch stellen alle Helfer nun vor ganz besondere Herausforderungen.

Daher bietet der ASB-Bundesverband für die Helferinnen und Helfer einen Workshop in Interkultureller Kommunikation an, der sie für ihre täglichen Einsätze in den Flüchtlingseinrichtungen stärken soll. Im Kreis von Kollegen werden typische Herausforderungen besprochen und Denkfehler entlarvt, die den Helfern bei der Kommunikation im Weg stehen können. Ziel ist es, dass die Teams selbstständig Lösungsansätze für dringende Fragen und Anliegen in einer Notunterkunft erarbeiten.

 

Ziele:

  • Die Helfer werden gestärkt für die Kommunikation in Notunterkünften.
  • Im Kreis von Kollegen werden typische Herausforderungen besprochen und bearbeitet
  • Denkfehler, die den Helfern bei der Kommunikation im Weg stehen können, werden erkannt und aufgelöst
  • Lösungsansätze für typische Herausforderungen werden bgemeinsam erarbeitet

 

Inhalte:

  1. Was sind typische Kommunikationssituationen in dieser Notunterkunft? (z.B. Umgang mit Sprachbarrieren, Kooperation mit Dolmetschern, Vermittlung von Informationen, ...)
  2. Spielt Kultur in der Kommunikation eine Rolle? (z.B. Körpersprache, Essensgewohnheiten, Erwartungen an die Belegschaft der Unterkunft, ...)
  3. Welche Herausforderungen in Notunterkünften kennen wir aus unserer bisherigen Tätigkeit beim ASB? Was ist neu? (z.B. im Vergleich zum Rettungsdienst, im Vergleich zur Pflege, ...)
  4. Welche Fragen / Anliegen beschäftigen uns? Welche Antworten / Ideen Lösungsvorschläge gibt es? (Inhalte erarbeiten die Teilnehmenden)

 

Methoden:

  • Vorabfrage per Online-Formular
  • Impuls-Vorträge
  • Austausch im Plenum
  • Gruppenarbeiten
  • Übungen

 

Dauer:

  • Kick-Off-Workshop ca. 4 Zeitstunden inkl. Pause
  • Fortsetzungs-Workshops oder Einzelberatungen je nach Bedarf 1,5 Stunden bis 2 Tage