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Hilfe für Menschen mit Suchterkrankung

Die ASB-Suchthilfe

Der ASB bietet verschiedene Angebote für Menschen mit einer Suchterkrankung oder von einer Suchterkrankung Bedrohte und ihre Angehörigen an.

Beratungssituation beim ASB

Beratungsstellen für suchtkranke Menschen sind oft die erste Anlaufstelle für hilfesuchende Betroffene. Beim ASB finden Menschen mit Suchterkrankung und ihre Familien Beratung und Unterstützungsangebote.

Bild: ASB / Barbara Bechtloff

Häufig treten Suchterkrankungen im Zusammenhang mit weiteren psychischen Beeinträchtigungen auf, so dass auch die Angebote des ASB für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Betracht kommen können. 

Kontakt- und Beratungsstellen

Beratungsstellen sowie Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen mit einer Suchterkrankung sind in der Regelt die erste Anlaufstelle für Betroffene und ihre Angehörigen.

Die ASB-Mitarbeiter sind Ansprechpartner für Fragen zum Verlauf einer Suchterkrankung, geben Informationen zu bestehenden Hilfe- und Therapieangeboten, helfen bei der Antragstellung und vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen. In akuten körperlichen, psychischen und sozialen Notsituationen stehen die Mitarbeiter auch für Krisenintervention, Vorbereitung auf eine stationäre Therapie sowie Nachsorge und Begleitung nach einer Therapie zur Verfügung. In den Kontakt- und Beratungsstellen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, soziale Kontakte zu anderen Besuchern aufzubauen – z.B. während des Essens bzw. der jeweiligen Angebote.

Tagesstätten

Menschen mit einer Suchterkrankung haben in den ASB-Tagesstätten die Möglichkeit, einer strukturierten Beschäftigung nachzugehen. Dabei können sich die Menschen seelisch und körperlich stabilisieren und auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Durch lebenspraktisches Training soll die Motivation zur Abstinenz gestärkt und Ausstieg aus der Sucht ermöglicht werden.

Wohnheime und Betreutes Wohnen

Menschen mit Suchterkrankung, die vorübergehend, für längere Zeit oder auf Dauer nicht mehr alleine wohnen können, finden in einem Wohnheim einen geschützten Raum. Dort werden verschiedene, lebensnahe Hilfsangebote gemacht, um den Weg aus der Sucht zu schaffen. Dazu gehören die psychosoziale und medizinische Versorgung, die Förderung sozialer Kompetenzen, Gesprächsangebote, Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitssuche. Menschen, die eine stationäre Betreuung und das damit verbundenen umfassende Betreuungsangebot nicht (mehr) benötigen, haben die Möglichkeit, in Wohngemeinschaften oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Ziel der Betreuung von Menschen mit einer Suchterkrankung ist die Wiedererlangung einer abstinenten Lebensführung und Selbstständigkeit.

Bitte wenden Sie sich an eine der folgenden ASB-Suchthilfen:

Oder finden Sie eine ASB-Beratungsstelle in der Region Ihrer Wahl: