Hilfseinsatz in NRW und Rheinland-Pfalz

ASB liefert Hilfsgüter nach Unwetterkatastrophe

Der Arbeiter-Samariter Bund (ASB) ist in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ununterbrochen im Einsatz, um bei der Bewältigung der Schäden zu helfen, die durch die Extremwetterereignisse verursacht worden sind. Neben der Verteilung von Bautrocknern sowie Kühlschränken und Waschmaschinen werden auch Soforthilfen an Betroffene ausgezahlt.

In einer Aula in Erftstadt geben von der Flutkatastrophe Betroffene Anträge für Soforthilfe ab. Totale über die gesamte Aula mit Beratungstischen und Wartebereich.

In einer Aula in Erftstadt geben von der Flutkatastrophe Betroffene Anträge für Soforthilfe ab.

Foto: Fulvio Zanettini / laif

Der ASB ist in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz, um den Menschen nach der Hochwasserkatastrophe zu helfen. Die ASB-Helfer*innen liefern Hilfsgüter aus, leisten medizinische Versorgung und unterstützen bei den Aufräumarbeiten und dem Wiederaufbau. Im Rahmen des Hilfseinsatzes werden u.a. Bautrockner, Hochdruckreiniger und Notstromaggregate bereitgestellt, sowie Kühlschränke und Waschmaschinen verteilt. Bisher haben ASB-Helfer*innen bereits 778 Bautrockner in den betroffenen Orten verteilt. Der ASB leistet außerdem Soforthilfe. In Erftstadt hat der ASB in Zusammenarbeit mit den Maltesern und der Gemeinde Erftstadt über 430 Anträge von Betroffenen aus Erftstadt-Blessem und Erftstadt-Bliesheim entgegengenommen. Für jeden Haushalt wurden 2.500 Euro überwiesen. Die Soforthilfe wurde aus Spendengeldern der Aktion Deutschland hilft (ADH) bereitgestellt. Bislang wurden allein in Erftstadt knapp 1,1 Mio. Euro Soforthilfe ausgezahlt. Die Soforthilfen aus Spendengeldern sind ein Baustein der Hilfeleistung für die von der Flutkatastrophe Betroffenen. Dazu zählen die Lieferung von Hilfsgütern ebenso wie mittel- und langfristige finanzielle Wiederaufbauhilfen, die nachgeordnet zu staatlichen Hilfen und Versicherungsleistungen bereitstehen. 

Neben Erftstadt und Bad Münstereifel sind die ASB-Helfer*innen aktuell insbesondere im Kreis Euskirchen, Erkrath, Leverkusen, Wuppertal, Bochum, Witten, Bad Neuenahr, Heppingen, Altenahr, den Ahrtalgemeinden und Heimersheim im Einsatz. In Erftstadt verteilt der ASB Hilfsgüter und vermittelt auch Bagger oder Kontakte zu Handwerkern. In Bad Münstereifel verteilten Samariter*innen dringend benötigte Werkzeuge für den Wiederaufbau.

Zusätzlich zu den weiter laufenden Aufräumarbeiten stehen erste Projekte an, beispielsweise um Übergangslösungen für zerstörte oder überflutete Kindertageseinrichtungen zu schaffen. In Bad Neuenahr planen Samariter*innen moderne, modulare Container, die anstelle der zerstörten KiTas zum Einsatz kommen sollen. Zudem bietet die Arbeiter-Samariter-Jugend in den Ahrtalgemeinden in Kooperation mit anderen Jugendverbänden ein Tagesferienangebot für Kinder und Jugendliche am Lacher See an. In Heppingen/Rheinland-Pfalz betreibt der ASB außerdem ein Materiallager für Medizin- und Hygieneprodukte.

Die ASB-Helfer*innen aus NRW und Rheinland-Pfalz wurden und werden von zahlreichen ASB-Einsatzkräften aus anderen Bundesländern unterstützt, z.B. aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg und Berlin. Diese leisten in den betroffenen Gebieten medizinische Hilfe, führen Transporte durch und sorgen mit einer Feldküche für die Verpflegung von Betroffenen und Einsatzkräften. Zudem halten sich weitere ASB-Kräfte in Bereitschaft für die Ablösung von Einsatzeinheiten und für weitere Einsätze.

In den ersten Tagen nach der Unwetterkatastrophe Mitte Juli waren rund 1.000 ASB-Einsatzkräfte im Hilfseinsatz, um Menschen aus überfluteten Häusern und Fahrzeugen zu retten, Notunterkünfte einzurichten und Evakuierte zu betreuen und zu verpflegen. In Nordrhein-Westfalen waren nach der Flutkatastrophe Helferinnen und Helfer des ASB in den am schlimmsten betroffenen Gebieten im Einsatz, vor allem in den Regierungsbezirken Köln, Düsseldorf, in Hagen, Wuppertal, im Bergischen Land, am Niederrhein und im Kreis Mettmann.

In Rheinland-Pfalz waren zahlreiche Orts- und Kreisverbände des ASB im Hilfseinsatz: Während der Flutkatastrophe halfen Einsatzkräfte des ASB u.a. in Trier bei der Evakuierung eines Krankenhauses und eines Altenpflegeheims. In Harscheid versorgte der ASB rund 250 Menschen mit Lebensmitteln und Wasser, ebenso in Heimersheim im Kreis Ahrweiler. Hier richteten ASB-Helfer*innen eine Notunterkunft ein und betreuten Menschen, die evakuiert worden waren.

Neben Hilfsgütern wie Bautrocknern, Notstromaggregaten, Hochdruckreinigern, Tauchpumpen sowie Powerbanks für Handys brachte der ASB auch Hygieneartikel in die betroffenen Regionen. Zum Beispiel hat der ASB in Erftstadt Hygienekits verteilt, die Duschgel, Shampoo, Zahnpasta, Zahnbürste, Insektenschutzmittel, Desinfektionsschutzmittel und FFP2-Masken enthalten. Weitere Informationen zur Hilfsgüterlieferung finden Sie hier.

Wir danken allen für ihre unermüdliche Hilfeleistung.

Weitere Informationen

 

Die Aktion Deutschland Hilft beantwortet auf ihrer Website die wichtigsten Fragen zum Einsatz in den Hochwassergebieten in einem FAQ.

Zum FAQ

Für Betroffene gibt es auf der Website der Aktion Deutschland Hilft ebenso einen Bereich mit Antworten zur Beantragung von Hilfen.

Informationen für Betroffene



Der ASB im Einsatz: Hilfe bei den Aufräumarbeiten

Der ASB im Einsatz: Hilfe nach der Flut

Der ASB im Einsatz: Hilfe während der Überschwemmungen

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Seit der Unwetterkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz ist der ASB im Dauereinsatz und hilft, wo Hilfe benötigt wird. Unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende.

YouTube-Video: ASB rettet Menschen aus überfluteten Häusern in Wuppertal



Kontakt

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Dorothee Winden

ASB-Pressestelle

Telefon : 030/23 25 78 6-122

presse(at)asb.de

ASB Deutschland e.V.

Friedrichstraße 194-199
10117 Berlin

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