ASB schließt sich breitem Bündnis für besseren Hitzeschutz an
Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) hat sich gemeinsam mit mehr als 30 Organisationen aus Zivilschutz, Gesundheit, Sozialem, Landwirtschaft, Umwelt und Klima dem Forderungspapier „Hitzegipfel jetzt!“ angeschlossen. Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, angesichts zunehmender Hitze, Dürre und Extremwetter schnell wirksame Schutzmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

Pressekonferenz vor dem Kanzleramt: Vertreter:innen zahlreicher Organisationen wohnten der Vorstellung des Forderungspapiers für einen besseren Hitzeschutz am Donnerstag, 6. August 2026, bei.
Foto: Fridays for Future / Lukas StrattmannZu den zentralen Forderungen gehören die Einberufung eines Hitze- und Feuerschutzgipfels sowie ein bundesweit verbindlicher Hitzeschutzplan mit klaren Zuständigkeiten und einer dauerhaften Finanzierung.
ASB-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe-Martin Fichtmüller erklärt:
„Hitze ist längst mehr als eine Wetterlage – sie ist eine wachsende Herausforderung für Gesundheit, Pflege und den Bevölkerungsschutz. Als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation erleben wir täglich, wie besonders ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen unter den Folgen extremer Hitze leiden. Gleichzeitig geraten Rettungsdienste, Pflegeeinrichtungen, Kitas und andere soziale Dienste zunehmend unter Druck – auch weil Beschäftigte selbst durch die Belastung ausfallen können. Deshalb erneuern wir unsere Forderungen und schließen wir uns dem gemeinsamen Appell an: Deutschland braucht jetzt verbindliche Hitzeschutzmaßnahmen, eine verlässliche Finanzierung und eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen.“
Das gemeinsame Forderungspapier zum Download:
( PDF / 470,14 KB )
