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Pressemitteilung

Gipfeltreffen von ASB, DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und DLRG auf der RETTmobil 2026: „Für die Gefahrenabwehr brauchen wir Planungssicherheit“

7. Mai 2026 – Die 24. RETTmobil International ist mit großem Besucherandrang und klaren politischen Forderungen gestartet: ASB-Bundesarzt Matthias Vonnemann eröffnete die internationale Leitmesse für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz am Mittwoch, 6. Mai 2026, offiziell als Schirmherr. Bereits zwei Stunden nach Messebeginn zählten die Veranstalter rund 9.000 Besucherinnen und Besucher. Bis Freitag werden mehr als 30.000 Gäste erwartet.

Hilfsorganisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehr, Bundeswehr und Behörden kamen zum traditionellen "Elefantentreffen" am Rande der RETTmobil in Fulda zusammen.

Die Spitzen der großen deutschen Hilfsorganisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehr, Bundeswehr und Behörden kamen zum traditionellen "Elefantentreffen" am Rande der RETTmobil in Fulda zusammen.

Foto: ASB

Im Mittelpunkt der diesjährigen Messe stehen neben Produktneuheiten und Fortbildungsangeboten vor allem der Austausch und die Vernetzung der Akteure im Bevölkerungsschutz. Auf Einladung des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e. V. kamen am Rande der Messe die Spitzen der großen deutschen Hilfsorganisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehr, Bundeswehr und Behörden zum traditionellen „Elefantentreffen“ zusammen.

Zivilschutz und Ehrenamt müssen strukturell gestärkt werden

ASB-Bundesarzt und RETTmobil-Schirmherr Vonnemann rückte dabei die gemeinsamen Herausforderungen im Zivil- und Bevölkerungsschutz in den Fokus und forderte nachhaltige strukturelle Lösungen: „Zu oft bleibt es bei Projekten, Pilotversuchen und Modellregionen. Doch Krisen lassen sich nicht projektweise bewältigen.“ 

Einigkeit bestand unter den Spitzenvertretern von Deutschem Roten Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, DLRG und ASB bei der Forderung nach einer auskömmlichen und dauerhaften Finanzierung sowie einer Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes als Gesamtsystem. „Als Teil der Gefahrenabwehr benötigen wir Planungssicherheit“, sagte Vonnemann. „Nicht als Sonderprogramm, sondern als verlässlicher Bestandteil staatlicher Verantwortung.“

Zugleich betonte Vonnemann die Bedeutung des Ehrenamts und forderte politische Unterstützung für freiwillige Einsatzkräfte. Konkret spricht sich der ASB für eine bundesweite Helferfreistellung aus: „Ehrenamt funktioniert nur, wenn Arbeitgeber entlastet und Helfende abgesichert sind. Noch immer müssen unsere Einsatzkräfte darauf hoffen, dass ihre Arbeitgeber während einer Krise auf sie verzichten können.“

Live-Übung des ASB 

Rund 500 Aussteller aus 28 Ländern präsentieren auf der diesjährigen RETTmobil Innovationen und Produktneuheiten aus Rettungsdienst, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz. Zum Rahmenprogramm gehören zahlreiche Fortbildungen, Workshops sowie szenariobasierte Einsatzübungen und Vorführungen. 

So demonstrieren etwa der ASB Landesverband Hessen und der Regionalverband Frankfurt gemeinsam mit der Frankfurter Feuerwehr in einer Live-Übung die Rettung einer eingeklemmten Person aus einer Müllpresse. Am Freitag, 8. Mai, endet die RETTmobil um 17 Uhr mit dem traditionellen „Abhupen“ und der Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge vom Gelände.

Ihr Kontakt:

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Diana Zinkler

Fachbereichsleitung Kommunikation und Public Affairs

Telefon: 030/2325786-122
Mobil Nummer: +49 152 247 552 09

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