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ASB-Präsidentin im Austausch mit Bundestagsabgeordneter

Katarina Barley setzt auf würdevolles Altern und starkes Miteinander im Sozialraum

ASB-Präsidentin Katarina Barley informierte sich in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt zu alternativen Versorgungs- und Wohnformen im Alter. Es soll ein zentrales Thema ihrer ASB-Präsidentinnenschaft werden und sie möchte für die Zukunft der Pflege Denkräume jenseits der klassischen Versorgungsmodelle öffnen.

Katarina Barley und Dagmar Schmidt besichtigten Projekte, die älteren Menschen Flexibilität und ein würdevolles Altern im eigenen Lebensumfeld ermöglichen.

Katarina Barley und Dagmar Schmidt besichtigten Projekte, die älteren Menschen Flexibilität und ein würdevolles Altern im eigenen Lebensumfeld ermöglichen.

Foto: Büro Dagmar Schmidt

Wie kann selbstbestimmtes Altern im vertrauten sozialen und lokalen Umfeld aussehen - mit Strukturen, die die Versorgung, Betreuung, Teilhabe und einen aktiven Beitrag aller Menschen ermöglichen? Wie können Verbände und Träger zu zentralen Akteuren werden, die das Engagement der Menschen im Sozialraum koordinieren und so die soziale Gemeinschaft stärken? All diese Fragen sind vor dem Hintergrund aktueller politischer Debatten und weitreichender Kürzungen aktueller denn je. 

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„Das Leben im vertrauten Umfeld gibt uns Sicherheit, Würde und Selbstbestimmtheit - gerade dann, wenn wir am verletzlichsten sind. Wir alle möchten das Leben im Alter, das Leben mit Behinderungen, das Leben mit Kindern und mit Familien in den verschiedensten Lebensumständen aktiv gestalten. Dafür müssen wir die Möglichkeiten für Teilhabe und Beteiligung im eigenen Sozialraum stärken."

ASB-Präsidentin Katarina Barley

Der ASB setzt sich seit vielen Jahren für die aktive Gestaltung der Sozialräume ein, um einerseits niedrigschwellige Versorgungs- und Betreuungsstrukturen sowie Präventionsangebote zu vernetzen und andererseits den Zusammenhalt zwischen Generationen und gesellschaftlichen Gruppen zu stärken. 

Denn: Wo sich Menschen mit Respekt und Solidarität begegnen, ist ein würdevolles, gestaltendes und teilhabendes Leben in jedem Alter möglich.