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Ein Leben für die Krisenvorsorge und das Ehrenamt

Samariterin Birgit Waniorek – „Frau des Jahres Mecklenburg-Vorpommern 2026“

Am vergangenen Freitag wurde in Rostock im Rahmen eines Festaktes zum internationalen Frauentag Birgit Waniorek, Mitarbeiterin des ASB Regionalverband Süd-West-Mecklenburg durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesing als “Frau des Jahres” geehrt. Der Preis würdigt Frauen, die Verantwortung übernehmen, andere stärken und unsere Gesellschaft voranbringen. Genau dafür steht Birgit Waniorek – mit Fachwissen, Leidenschaft und einer Energie, die weit über das Erwartbare hinausgeht.

"Ich freue mich sehr, dass Birgit Warniorek die Frau des Jahres 2026 geworden ist - hoch verdient. Sie leistet sehr viel als Frau, vor allem für Haupt- und Ehrenamt im Arbeiter-Samariter-Bund, für viele Menschen und macht vor allem auch Frauen in den Blaulichtorganisationen stark. Sie ist eine tolle Frau. Und mit dieser Auszeichnung machen wir Frauen wie Sie in unserem Land sichtbar und zeigen auch, was geleistet wird in unserem Land. Auch in der wichtigen Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes."
Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Beim ASB Süd-West-Mecklenburg gestaltet sie als Ausbildungsleitung die Breitenausbildung im Bevölkerungsschutz und koordiniert ehrenamtlich zentrale Aufgaben der Krisenvorsorge. Sie organisiert, vernetzt, motiviert und bildet aus – Menschen, die im Ernstfall wissen, wie sie helfen können. In ihren Kursen lernen Bürgerinnen und Bürger nicht nur Erste Hilfe, sondern auch Selbstschutz und richtiges Handeln in außergewöhnlichen Lagen. Was dabei entsteht, ist mehr als Wissen: Es ist Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.

"Birgit Waniorek steht beispielhaft für das, was den ASB ausmacht: Menschen zu befähigen, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Ihr Einsatz in der Ausbildung und im Ehrenamt stärkt den Bevölkerungsschutz weit über die Region hinaus. Wir gratulieren Birgit Waniorek herzlich zur Auszeichnung als ‚Frau des Jahres‘ in Mecklenburg-Vorpommern. Dass ihr Team bereits vom Bundesverband als ‚Freiwillige des Monats‘ ausgezeichnet wurde, unterstreicht die besondere Wirkung ihres Engagements.“
Dr. Uwe Martin Fichtmüller, ASB-Hauptgeschäftsführer

Ihr Engagement zeigt sich dabei immer wieder auch in ungewöhnlichen Ideen, mit denen sie Menschen für Erste Hilfe und Krisenvorsorge begeistert. Ein Beispiel dafür sorgte sogar bundesweit für Aufmerksamkeit: ein Weltrekordversuch in der Reanimation. 251 Menschen beteiligten sich daran und führten auf dem Marktplatz 50 Stunden lang ohne Unterbrechung eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch – damals ein neuer Weltrekord. Doch auch hier ging es nie um den Rekord allein. Ziel der Aktion war es, Menschen die Angst vor der Ersten Hilfe zu nehmen und zu zeigen, dass jede und jeder im Notfall handeln kann.

Zudem zeichnete der ASB Bundesverband das von ihr mit aufgebaute EHSH-Team des Regionalverbands als „Freiwillige des Monats“ aus und würdigte damit den besonderen Einsatz für Krisenvorsorge und Hilfe zur Selbsthilfe. Die heutige Auszeichnung unterstreicht einmal mehr, welche Wirkung dieses Engagement entfaltet.