Schweres Erdbeben in Venezuela: ASB startet inklusive Soforthilfe
Nach den schweren Erdbeben am 24. Juni 2026 liegt der Norden Venezuelas in Trümmern. Mindestens 3.300 Menschen kamen ums Leben, mehr als 10.000 wurden verletzt. Die medizinische Versorgung ist vielerorts am Limit. Noch immer suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Doch nun droht die nächste Katastrophe.
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Es fehlt an sauberem Trinkwasser. Medikamente, Lebensmittel und Hygieneartikel sind knapp. Viele Menschen schlafen im Freien, weil ihre Häuser zerstört oder einsturzgefährdet sind. Ohne schnelle Hilfe drohen Krankheiten, Hunger und weiteres Leid.
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) beteiligt sich an den internationalen Hilfsmaßnahmen und stimmt sich eng mit seinem Regionalbüro in Managua sowie der venezolanischen Partnerorganisation FUNVAPE ab. Gemeinsam wurden erste Nothilfemaßnahmen umgesetzt.
Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser
Doch mit dem Ende der akuten Rettungsphase beginnt die nächste Herausforderung: Vielen Menschen fehlt es an sauberem Trinkwasser, Medikamenten, Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Zahlreiche Familien können nicht in ihre Häuser zurückkehren, weil diese zerstört oder einsturzgefährdet sind. Ohne schnelle Hilfe drohen Krankheiten, Hunger und weiteres Leid.
„Die Nothilfe ist nur ein Teil der Aufgabe – längerfristige Unterstützung danach ist genauso wichtig“
sagt ASB-Katastrophenhelfer Axel Schmidt im im Podcast "Auf den Punkt" der Süddeutschen Zeitung über unsere Hilfe in Venezuela.
Der ASB installiert mobilen Wasseraufbereitungsanlagen vor Ort. Sie sollen die Versorgung der betroffenen Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser unterstützen, um etwa Durchfallerkrankungen vorzubeugen.
Fokus auf Hilfe für Menschen mit Behinderung
Besonders gefährdet sind Menschen mit Behinderungen. Viele waren bereits vor dem Erdbeben auf Unterstützung angewiesen. Jetzt haben sie oft nicht nur ihr Zuhause, sondern auch Rollstühle, Gehhilfen oder andere unverzichtbare Hilfsmittel verloren.
Im Mittelpunkt unserer Maßnahmen steht daher eine inklusionsorientierte Nothilfe für Menschen mit Behinderungen. Dabei bindet der ASB Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen aktiv in die Planung und Umsetzung der Nothilfe ein.
Gemeinsam mit unserem Partner FUNVAPE werden Hygienesets, Matratzen, Decken und Haushaltsartikel verteilt, verlorene Hilfsmittel wie Rollstühle oder Gehhilfen werden bereitgestellt, eine Hotline für psychosoziale Unterstützung mit zusätzlich Psychologinnen und Psychologen eingesetzt, sowie ein barrierefreier Zugang zu Hilfsangeboten und Informationen ermöglicht.
Spenden für die Not- und Soforthilfe
Die ersten Tage nach einer Katastrophe entscheiden über Leben und Tod. Doch auch danach benötigen die Menschen Unterstützung, um die Folgen des Erdbebens zu bewältigen und ihren Alltag Schritt für Schritt wieder aufzubauen.
Mit Ihrer Spende für die Auslandshilfe des Arbeiter-Samariter-Bundes ermöglichen Sie schnelle und unbürokratische Hilfe dort, wo Menschen durch Krisen und Katastrophen plötzlich vor dem Nichts stehen. Sie helfen, lebenswichtige Versorgung sicherzustellen, Leid zu lindern und den Betroffenen neue Hoffnung zu geben.

