Menschen laufen nach der Flut durch die verwüstete Stadt.
Armenien | ASB-Auslandshilfe

Stabile Lebensgrundlagen für Frauen aus Bergkarabach und aufnehmende Gemeinden in Armenien

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Mission Armenia unterstützt der ASB Frauen, die aus Bergkarabach nach Armenien fliehen mussten, beim Aufbau einer neuen stabilen Lebensgrundlage. Auch Frauen aus Gemeinden, die Menschen auf der Flucht aufnehmen, erhalten im Rahmen des Projekts Unterstützung für ihre berufliche und finanzielle Entwicklung. Das Projekt umfasst berufliche Ausbildungen, Jobmessen und psychosoziale Unterstützung und trägt dazu bei, dass Frauen sichere Anstellungen finden oder eigene Unternehmen gründen.

Das Projekt

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    Projekttitel: Stärkung von Geflüchteten und Aufnahmegemeinden: Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und aktive Unterstützung für eine nachhaltige Integration (ELSI)

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    Projektregion: Armenien

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    Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

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    Projektvolumen: 2.262.579 Euro

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    Laufzeit: 01.12.2025 – 31.03.2029

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    Zielgruppe: Geflüchtete Frauen aus Bergkarabach und Frauen aus Aufnahmegemeinden in Armenien

Menschen, die aus Bergkarabach geflohen sind, stehen beim Wiederaufbau ihres Lebens in Armenien vor großen Herausforderungen. Eine feste Anstellung zu finden, ein Einkommen zu erzielen und Zugang zu Unterstützungsangeboten zu erhalten, ist oft mit hohen Hürden verbunden. Die aufnehmenden Gemeinden stehen selbst unter wirtschaftlichem Druck und können Geflüchteten nur begrenzte Möglichkeiten bieten. Qualifikationslücken, fehlende Berufserfahrung und emotionale Belastungen erschweren es insbesondere Frauen, beruflich und finanziell voranzukommen. Ebenso müssen die lokalen Unterstützungssysteme gestärkt werden, um den wachsenden Bedürfnissen gerecht zu werden. Ohne gezielte Unterstützung droht vielen Familien langfristige Not und soziale Ausgrenzung.

So hilft der ASB in Armenien

Berufsausbildung für Frauen und Mädchen

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Das Projekt unterstützt Frauen und Mädchen dabei, praxisnahe Fähigkeiten zu erwerben, die auf die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet sind. Zu diesem Zweck besuchen die Teilnehmerinnen Berufsbildungskurse in Branchen mit hoher Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, beispielsweise in den Bereichen IT-Dienstleistungen, Buchhaltung oder in der Schönheitsbranche. Karriereberater:innen begleiten die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt  bei der Erstellung von Lebensläufen, der Stellensuche und der Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern. Damit auch Menschen mit Behinderungen nachhaltig an den Schulungsprogrammen teilnehmen können, ist wesentlicher Bestandteil des Projekts, Ausstattung und Infrastruktur der Partnerorganisation Mission Armenia barrierefrei zu gestalten.

Unterstützung bei der Gründung kleiner Unternehmen

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Der ASB unterstützt Frauen, die ein kleines Unternehmen gründen möchten, durch Finanzschulungen und Beratungsangebote. Im Rahmen des Projekts lernen die Teilnehmerinnen, wie sie ihr eigenes Unternehmen Schritt für Schritt planen, verwalten und ausbauen können. Sie werden angeleitet, wie sie Zugang zu lokalen Märkten erhalten und Kunden gewinnen können. Kleine Zuschüsse und Mentoring-Programme unterstützen sie zusätzlich in der Anfangsphase. Durch den Aufbau eigener Unternehmen erschließen die teilnehmenden Frauen nicht nur für sich selbst Einkommensmöglichkeiten, sondern schaffen zugleich Arbeitsplätze in ihren Gemeinden.

Psychosoziale Unterstützung für eine starke psychische Gesundheit

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Erfahrungen von Vertreibung und Unsicherheit können sich auf die psychische Gesundheit und das tägliche Leben der Betroffenen auswirken. Das Projekt bietet psychosoziale Unterstützung, um Frauen dabei zu unterstützen, mit psychischen Belastungen umzugehen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. In Einzel- und Gruppensitzungen tauschen die Teilnehmerinnen Erfahrungen aus und erlernen nachhaltige Bewältigungsstrategien. Der regelmäßige Austausch fördert emotionale Stabilität, stärkt die soziale Vernetzung und schafft verlässliche Strukturen gegenseitiger Unterstützung in ihren Gemeinden. Eine starke psychische Gesundheit bildet die Grundlage, um sich stabile Einkommensverhältnisse aufzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren

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Das Projekt arbeitet eng mit lokalen Behörden und Organisationen zusammen, damit sie die Unterstützung schutzbedürftiger Gruppen auch nach Projektende nahtlos fortsetzen können. Berufsbildungszentren und Sozialarbeiter:innen, aber auch Organisationen aus der Zivilgesellschaft und Behörden auf Gemeindeebene erhalten Schulungen sowie praxisnahe Leitfäden und Verfahrensanweisungen, um speziell mit den Bedürfnissen von Geflüchteten und aufnehmenden Gemeinden umzugehen. Indem das Projekt die Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren verbessert, entsteht ein stärkeres und nachhaltigeres Unterstützungssystem, das über die Projektlaufzeit hinaus Bestand hat.​​​​​


Unterstützt durch:

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In Kooperation mit:

 

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