Menschen laufen nach der Flut durch die verwüstete Stadt.
Myanmar | ASB-Auslandshilfe

Gestärkte Organisationen von Menschen mit Behinderung für eine inklusive Erdbebenhilfe

Das Projekt unterstützt Menschen mit Behinderungen und ihre Selbsthilfeorganisationen dabei, ihre Fähigkeiten auszubauen, um selbst humanitäre Hilfe zu leisten. Die im Rahmen des Projekts geschulten Selbsthilfeorganisationen setzen im Anschluss konkrete Maßnahmen der humanitären Hilfe und des Wiederaufbaus in Gemeinden um, die vom Erdbeben 2025 besonders stark getroffen wurden.

Das Projekt

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    Projekttitel: Gemeindegeleitete Resilienz: Stärkung lokaler Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen für eine inklusive Erdbebenhilfe und eine resiliente Zukunft

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    Projektregion: Myanmar

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    Finanzierung: Aktion Deutschland Hilft (ADH)

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    Projektvolumen: 61.123 Euro

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    Laufzeit: 01.02.2026 - 31.07.2026

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    Zielgruppe: Menschen mit Behinderungen und ihre Familien, Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen

Am 28. März 2025 erschütterte ein starkes Erdbeben Zentral-Myanmar und verursachte große Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur. Besonders stark betroffen waren die Regionen Sagaing, Mandalay und Shan.

Studien von Behindertenorganisationen oder des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)  haben gezeigt, dass Menschen mit Behinderungen beim Zugang zu humanitärer Hilfe mit erheblichen Hindernissen konfrontiert sind. Zudem fehlen lokalen Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit Behinderungen weitgehend die Ressourcen, Kapazitäten und Strukturen, um wirksam inklusive humanitäre Hilfe zu leisten.

So hilft der ASB in Myanmar

Lokale Selbsthilfeorganisationen als humanitäre Akteure

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Im Rahmen des Projekts werden Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderung geschult, damit sie als eigenständige humanitäre Akteure handeln und dringend benötigte, inklusive Hilfe leisten können. Sechs lokale Organisationen erhalten umfassende Schulungen in den Bereichen Organisationsentwicklung, Projektmanagement und inklusive humanitäre Hilfe. Mit Abschluss dieser Schulungsreihen sind die teilnehmenden Organisationen in der Lage, eigenständig Bedarfe für humanitäre Hilfe zu ermitteln und inklusive Hilfsprojekte durchzuführen.

Humanitäre Hilfe für Menschen mit Behinderung und ihre Familien

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Im Anschluss an die Schulungen leisten drei der geschulten Selbsthilfeorganisationen inklusive humanitäre Hilfe in Gemeinden, die besonders stark vom Erdbeben getroffen wurden. Abhängig von den Bedarfen vor Ort und der Lage der lokalen Märkte kann es sich hierbei um die Bereitstellung von Hilfsgütern, assistiven Technologien für Menschen mit Behinderung wie Sehhilfen und Rollstühlen oder um finanzielle Hilfen handeln. Über 200 Menschen mit Behinderung und ihre Familien sollen von dieser Hilfe profitieren.

Dokumentation und Verbreitung erfolgreicher Ansätze

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Entwicklungs- und Schulungsbedarfe von Behindertenorganisationen werden ebenso wie Erfahrungen und erfolgreiche Ansätze aus der Projektumsetzung dokumentiert und verbreitet. So werden strategische Erkenntnisse und klare Empfehlungen entwickelt, die zeigen, wie die Stärkung von Behindertenorganisationen und inklusive Programmplanung gelingen kann. Das Projekt schafft eine Grundlage dafür, dass bewährte Ansätze weitergeführt und erfolgreich repliziert werden können.


Unterstützt durch:

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