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Ukraine | ASB-Auslandshilfe

Psychosoziale Unterstützung und Schutz für besonders vom Krieg betroffene Menschen

Das Projekt unterstützt besonders gefährdete Menschen und Familien in der Ukraine durch psychosoziale Angebote. Sie erhalten Zugang zu Schutzeinrichtungen, psychologischer Betreuung und Traumabehandlung. Soziale Einrichtungen werden saniert und ausgestattet, während mobile Teams Unterstützung zu Menschen in schwer erreichbare Gebiete bringen. Schulungen für Ersthelfer:innen und lokale Organisationen vermitteln den Umgang mit psychischen Belastungen bei Betroffenen und Helfenden, damit sie zuverlässig und langfristig unterstützen können.

Das Projekt

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    Projekttitel: Integrierte Unterstützung in den Bereichen Schutz, psychosoziale Unterstützung und WASH für vulnerable Gemeinden sowie Stärkung von Ersthelfer:innen und Akteur:innen der sozialen Sicherung

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    Projektregion: Oblasts Mykolayivska, Odeska, Khersonska, Poltovska, Dnipropetrovska, Kharkivska, Donestka, Kyivska and Chernihivska

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    Finanzierung: Auswärtiges Amt

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    Projektvolumen: 10.555.555 Euro

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    Laufzeit: 01.07.2026 - 30.06.2028

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    Zielgruppe: Bewohner:innen sozialer Betreuungseinrichtungen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen; Binnenvertriebene, Rückkehrer:innen und Aufnahmegemeinden, Frauen, Kinder, Überlebende von Gewalt, Veteran:innen und Angehörige; Pflegepersonen, psychosoziale Dienstleister und lokale NROs

Die humanitären Folgen des Kriegs in der Ukraine sind weiterhin enorm. Die Bedarfe der kriegsbetroffenen Bevölkerung, die seit über vier Jahren mit Zerstörung, Verlust und Vertreibung leben, treffen auf überlastete Hilfsdienste, die infolge des Kriegs vielerorts zusätzlich eingeschränkt sind. Ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Familien mit Kindern, aber auch Binnenvertriebene, Veteran:innen und Menschen, die Gewalt erlebt haben, sind überproportional stark betroffen. Soziale Einrichtungen, die besonders schutzbedürftige Menschen betreuen, kämpfen mit beschädigten Gebäuden, fehlender Ausstattung oder mangelnden Sanitäranlagen. Das Projekt verfolgt deshalb das Ziel, den Zugang zu wichtigen psychosozialen Hilfsangeboten und sozialen Betreuungs- und Schutzeinrichtungen für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen sicherzustellen.

So hilft der ASB in der Ukraine

Psychologische Hilfe und soziale Unterstützung

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Betroffene Menschen erhalten besseren Zugang zu Schutz und psychosozialer Unterstützung – in Beratungsstellen, Familienzentren, sozialen Einrichtungen und durch mobile Teams direkt vor Ort. Menschen, die durch Besatzung, Gefangenschaft oder sexualisierte, psychische oder körperliche Gewalt besonders schwer belastet sind, erhalten spezialisierte psychosoziale Unterstützung, um die traumatischen Erfahrungen zu bewältigen. Darüber hinaus begleitet das Projekt Betroffene bei Bedarf bei rechtlichen Fragen oder vermittelt weitere Unterstützungsangebote.

Bessere Ausstattung für soziale Einrichtungen und Haushalte

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Besonders gefährdete Menschen wie Bewohner:innen sozialer Einrichtungen, bettlägerige Patienten oder vertriebene Familien erhalten dringend benötigte Hilfsgüter wie Hygieneartikel oder Unterstützung für die kalte Jahreszeit. Der ASB und seine Partner statten soziale Einrichtungen zudem mit Betten, Rollstühlen, Küchen- und Heizbedarf aus, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen in gemeinschaftlich genutzten Räumen und Beratungsstellen zu verbessern. Zudem werden soziale Einrichtungen bei notwendigen Reparaturen unterstützt, damit sie sicher, barrierefrei und dauerhaft Hilfe für die betroffene Bevölkerung anbieten können. Damit trägt das Projekt dazu bei, dass Menschen, die vom Krieg besonders stark betroffen sind, ihre grundlegenden Bedürfnisse decken und unter würdevollen Bedingungen leben können.

Sauberes Wasser und sichere Sanitäranlagen

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Das Projekt stellt für Bewohner:innen sozialer Einrichtungen einen besseren Zugang zu sauberem Wasser und hygienischen und sicheren Sanitäranlagen her. Toiletten, Duschen, Waschbecken sowie Heizsysteme und Fenster werden repariert oder erneuert. Dabei wird Sorge getragen, dass die Anlagen für alle Menschen zugänglich sind und den unterschiedlichen Bedürfnissen von Frauen und Männern gerecht werden. In ausgewählten Einrichtungen werden zudem Anlagen zur Aufbereitung von Wasser installiert, die den Zugang zu sauberem Trinkwasser sicherstellen. Auch gemeinschaftlich genutzte Wasser- und Sanitäranlagen in den Gemeinden werden repariert und lokale Dienstleister mit Material und Gerät ausgestattet, damit sie die laufende Instandhaltung sicherstellen können.

Trainings für Ersthelfer:innen und Mitarbeitende

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Lokale Partnerorganisationen, Mitarbeitende sozialer Einrichtungen und Vertreter:innen der Gemeinden lernen im Rahmen von Schulungen, wie sie Menschen in psychischen Krisensituationen besser unterstützen können. Das Projekt veranstaltet Trainings zu psychosozialer Unterstützung, dem Umgang mit traumatischen Erfahrungen, dem Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sowie zur Unterstützung von Menschen, die sexualisierte oder geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Fachkräften, die mit Menschen mit schweren und komplexen traumatischen Erfahrungen arbeiten. Menschen, die Betroffene nach Gewalt und Traumata unterstützen, erleben zudem selbst oft eine hohe psychische Belastung. Zusätzliche Trainings behandeln deshalb Themen wie Selbstfürsorge und Stressbewältigung, sekundäre Traumatisierung, Burnout- und Suizidprävention.

 

Eine Kooperation zwischen: 

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