Menschen laufen nach der Flut durch die verwüstete Stadt.

Teilhabe an Arbeit mit dem ASB

Der ASB unterstützt Menschen mit Behinderung auf ihrem individuellen Weg ins Arbeitsleben. Ob Inklusionsunternehmen, Werkstätten, Integrationsfachdienste oder Tagesförderstätten – die Angebote fördern berufliche Entwicklung, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Arbeit bedeutet weit mehr als eine Tätigkeit. Sie eröffnet Wege zur Selbstbestimmung, stärkt soziale Kontakte und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Der ASB begleitet Menschen mit Behinderung dabei, ihre Fähigkeiten zu entfalten, Perspektiven zu entwickeln und passende Wege in Bildung, Beschäftigung und berufliche Teilhabe zu finden.

Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten, Interessen und Unterstützungsbedarfen. Je nach Situation eröffnet der ASB unterschiedliche Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe – von inklusiven Arbeitsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bis hin zu geschützten und fördernden Angeboten.

Inklusionsunternehmen: Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderung

Inklusionsunternehmen schaffen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit und ohne Behinderung. Sie verbinden wirtschaftliches Arbeiten mit sozialer Verantwortung und ermöglichen eine gleichberechtigte Zusammenarbeit im Arbeitsalltag.

Beispiel: Im Inklusionsunternehmen ASB Herbalind gGmbH im Münsterland arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in einem Team. Das Unternehmen verbindet wirtschaftliche Tätigkeit mit dem Ziel, nachhaltige und inklusive Arbeitsplätze zu sichern.

teilhabe-integrationsfachdienste-20180126asb_bremen28.webp
teilhabe-werkstatt.jpg

Werkstätten: persönliche Entwicklung und ein geschützter Rahmen

ASB-Werkstätten bieten einen geschützten Rahmen für Arbeit, Förderung und persönliche Entwicklung. Sie richten sich an Menschen mit Behinderung, die Unterstützung im Arbeitsleben benötigen. Im Mittelpunkt stehen individuelle Begleitung, sinnvolle Tätigkeiten und die Entwicklung persönlicher Fähigkeiten sowie beruflicher Perspektiven.

Beispiel: Die Zeesener Werkstatt des ASB Mittel-Brandenburg e.V. in Königs Wusterhausen biete unterschiedliche Arbeitsbereiche an, darunter unter anderem Montage, Metallbearbeitung, Wäscherei, Küche sowie Garten- und Landschaftspflege. Die Werkstatt bietet zudem auch praktische Arbeitsfelder wie Abfüllung, Verpackung und weitere dienstleistungsnahe Tätigkeiten.

Integrationsfachdienste (IFD): Hilfe beim Weg in den Arbeitsmarkt

Die Integrationsfachdienste des ASB begleiten Menschen mit Behinderung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt oder beim Erhalt eines bestehenden Arbeitsplatzes.

Beispiel: Integrationsfachdienst des ASB Salzlandkreis e.V.. Zu den Aufgaben des IFD gehören eine passgenaue Arbeitsvermittlung, eine betriebliche Wiedereingliederung sowie psychosoziale Begleitung am Arbeitsplatz. Darüber hinaus werden Schüler:innen von Förderschulen in der Berufsorientierung unterstützt und auch Arbeitgeber beraten, um Arbeitsplätze bedarfsgerecht einzurichten.

teilhabe-ifd-20180126asb_bremen30.webp
teilhabe-werkstaette-ASB_Primasens_Juni-2023_Florians.webp

Tagesförderstätten: Struktur und individuelle Begleitung

Tagesförderstätten richten sich an Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, für die eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt derzeit nicht möglich ist. Sie bieten eine strukturierte Tagesgestaltung mit individueller Begleitung, Aktivität und sozialer Teilhabe.

Beispiel: Die inklusive Tagesförderstätte der ASB Soziale Hilfen gGmbH in Bremen. Dort wird durch die Mitarbeit auf einem Reiterhof, im Gemüseanbau und in mehreren Schulen in der Umgebung eine alltagsnahe und sinnstiftende Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht.

Häufig gestellte Fragen im Bereich Arbeit und Tagesstruktur

Der ASB begleitet Menschen mit Behinderung dabei, am Arbeitsleben teilzuhaben und individuelle berufliche Wege zu entwickeln.

Der ASB bietet inklusive Arbeitsplätze, Werkstätten sowie Tagesförderstätten. Ergänzend unterstützen die Integrationsfachdienste beim Einstieg und Erhalt von Arbeitsplätzen.

Inklusionsunternehmen bieten Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit und ohne Behinderung, die dort gemeinsam arbeiten.

Werkstätten bieten geschützte Arbeits- und Förderangebote zur individuellen Entwicklung und Teilhabe. Dazu gehören vielfältige Arbeitsbereiche wie handwerkliche, und dienstleistungsnahe Tätigkeiten, etwa Montage, Metall- und Holzverarbeitung, Wäscherei, Küche sowie Garten- und Landschaftspflege.

Der Integrationsfachdienst unterstützt beim Einstieg in Arbeit, beim Arbeitsplatzerhalt und berät auch Arbeitgeber. Er begleitet auch Menschen mit einer neu eingetretenen Schwerbehinderung, etwa nach einem Unfall oder chronischer Erkrankung, bei der beruflichen Neuorientierung.

Tagesförderstätten bieten strukturierte Tagesangebote mit individueller Förderung, Beschäftigung und sozialer Teilhabe für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Dazu gehören neben kreativen und lebenspraktischen Tätigkeiten auch arbeitsweltnahe Angebote wie Gartenarbeit und Gemüseanbau im Rahmen tagesstrukturierender Beschäftigung.