Ein Motorradretter des ASB fährt zu einer Unfallstelle
ASB in Sambia

ASB verbessert medizinische Versorgung in Sambia

Im Rahmen einer hochrangigen Delegationsreise nach Sambia und Simbabwe wurde am 27. Juni in Gegenwart des sambischen Gesundheitsministers, Dr. Chitalu Chilufya, ein neues Partnerschaftsprogramm ins Leben gerufen, um die ländliche Gesundheitsversorgung im Distrikt Mumbwa zu verbessern. Partner des Projektes sind neben dem Arbeiter-Samariter-Bund das weltweit größte Medizintechnik-Unternehmen B. Braun, Amatheon Agri sowie Professor Axel Haverich von der Medizinischen Hochschule Hannover.

ASB-Projektreise nach Sambia

ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch übergab symbolisch ein ASB-Ambulanzfahrzeug an Sambias Gesundheitsminister, Dr. Chitalu Chilufya

Foto: Amatheon Agri

Das neue Projekt umfasst zunächst den Ausbau der Kapazitäten des lokalen medizinischen Personals, die Verbesserung der baulichen und technischen Ausstattung von zwei Gesundheitszentren, die Bereitstellung eines Krankenwagens und Fahrräder für freiwillige Helfer im Gesundheitswesen.

Mehr als 5.000 Menschen leben in der Umgebung beider Gesundheitszentren, für die es bisher kaum eine medizinische Versorgung gibt. Dringend notwendige Bau- und Sanierungsmaßnahmen werden deshalb vom ASB ebenso durchgeführt wie Trainings- und Schulungsmaßnahmen für das medizinische Personal und die freiwilligen Helfer. Die freiwilligen Gesundheitshelfer werden zusätzlich mit Fahrrädern ausgestattet, die ihnen helfen, den Menschen in sehr abgelegenen Gebieten grundlegendes Gesundheits- und Hygienewissen zu vermitteln. Im Wesentlichen werden die Dienstleistungen damit so nah wie möglich an die Familien gebracht. Der Krankenwagen, der vom ASB bereitgestellt wird, ermöglicht den schnellen und unkomplizierten Transport von Schwerkranken in die nächste, etwa eine Autostunde entfernt gelegene Klinik in Mumbwa.

Nach einer Pilotphase sollen ab Anfang 2019 weitere Gesundheitszentren im ländlichen Raum Sambias ebenfalls durch Infrastruktur- und  Trainingsmaßnahmen unterstützt werden.