Flugzeugabsturz Germanwings

ASB-Kriseninterventionsteam in Südfrankreich im Einsatz

Das Krisen-Interventions-Team des ASB München betreut die deutschen Angehörigen an der Unglückstelle in Südfrankreich.

Das Krisen-Interventions-Team des ASB München betreut seit über 20 Jahren Angehörige von Unfallopfern.

Foto: ASB/M. Meyer

Köln/Seyne-les-Alpes, 25. März 2015 – Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März in Südfrankreich sind Angehörige aus Deutschland und Spanien unterwegs zur Unglücksstelle. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wurden deshalb drei Mitarbeiter des Krisen-Interventions-Teams (KIT) des ASB München entsandt. 

Die speziell ausgebildeten und sehr erfahrenen Kriseninterventionshelfer werden vor allem die Angehörigen der deutschen Passagiere und Crewmitglieder betreuen, beraten und begleiten. Ihre Aufgabe ist es auch, den betroffenen Menschen eine Übersicht über die Gesamtsituation und die Abläufe zu geben sowie weitere Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten (kurz- und langfristig) anzubieten. So sollen die Betroffenen im Rahmen der Möglichkeiten selbst handlungsfähig werden und sein.

Die Mitarbeiter des KIT München werden voraussichtlich einige Tage vor Ort in der Nähe der Absturzstelle im Einsatz sein. Als Notfallseelsorger wird ein zusätzlicher KIT-Mitarbeiter dazustoßen, um für die Betroffenen psychosoziale und seelsorgerische Fürsorge zu leisten. Ein weiteres Team des KIT München mit sechs Mitarbeitern steht für einen möglichen Einsatz bereit.

Das KIT München ist seit 1994 im Einsatz. Damit ist das Krisen-Interventions-Team das erste Projekt seiner Art weltweit. Das KIT München ist eine Einrichtung des ASB München, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Münchner Hilfsorganisationen und Institutionen aus dem Bereich der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) mitarbeiten. Eine zentrale Unterstützungsmöglichkeit, mit der das KIT München seit vielen Jahren sehr gut zusammenarbeitet, ist die Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) des BBK. Mehr zum KIT finden Sie unter: www.kit-muenchen.de

 

Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des ASB München: Astrid Abou-El-Ela, Tel.: 089/74 36 3-216, E-Mail: a.abou-el-ela(at)asbmuenchen.de

 

Pressestelle ASB Deutschland: Susanne Hörle, E-Mail: s.hoerle(at)asb.de, Tel.: 0221/4 76 05-233, Astrid Königstein, E-Mail: a.koenigstein(at)asb.de, Tel.: 0221/4 76 05-355, www.asb.de, www.facebook.com/asb.de


Wir helfen hier und jetzt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mehr als eine Million Menschen bundesweit unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen.

Kriseninterventionsteam des ASB München
Rettungsdienst

Psychosoziale Notfallversorgung

15 bis 20 Prozent aller Todesfälle geschehen unerwartet. Die Hinterbliebenen sind mit der Situation oft überfordert. Das ASB-Kriseninterventionsteam (KIT) hilft ihnen.