Medieninformation

ASB stellt nach Erdbeben in Ecuador Soforthilfe zur Verfügung

Nach dem starken Erdbeben in Ecuador am 16. April 2016 stellt der ASB Mittel aus seinem Nothilfefonds zur Verfügung. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in der Katastrophenregion werden davon Hilfsgüter beschafft und an die Überlebenden, vor allem in der betroffenen Region Esmeraldas, verteilt. Das Schnelleinsatzteam für Auslandseinsätze wurde in Bereitschaft versetzt.

Nach derzeitigen Einschätzungen sind rund 100.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

Foto: Picture Alliance/AP Photo/Carlos Sacoto

Köln, 18. April 2016 - Nach dem starken Erdbeben in Ecuador am 16. April 2016 stellt der ASB Mittel aus seinem Nothilfefonds zur Verfügung. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in der Katastrophenregion werden davon Hilfsgüter beschafft und an die Überlebenden, vor allem in der betroffenen Region Esmeraldas, verteilt. Das Schnelleinsatzteam für Auslandseinsätze wurde in Bereitschaft versetzt.

Das Team des ASB-Regionalbüros für Lateinamerika in Nicaragua hat sich unmittelbar nach den ersten Schadensmeldungen  mit Partnerorganisationen in Ecuador in Verbindung gesetzt. „Unsere Partner in der Erdbebenregion berichten, dass vor allem Hilfsgüter wie Wasserfilter und Trinkwasser, aber auch Decken, Planen und Hygieneartikel in der Katastrophenregion dringend gebraucht werden", sagt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. „Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir diese Hilfsgüter beschaffen und schnellstmöglich an die Überlebenden verteilen", so Bauch weiter.

In Ecuador wurde landesweit der Notstand ausgerufen, 10.000 Soldaten wurden in das Erdbebengebiet entsandt. UN-Einheiten helfen bei der Koordination und der Erkundung der Lage. Die Selbsthilfekräfte und Katastrophenschutzeinheiten in Ecuador sind gut ausgebildet und einsatzfähig. Da jedoch mit einer großen Zahl an Verletzten zu rechnen ist, hat der ASB sein FAST-Team, die Schnelleinsatzgruppe für Auslandseinsätze, in Standby versetzt. Bei Bedarf können die freiwilligen Helferinnen und Helfer eine basismedizinische Ambulanz sowie eine Trinkwasseraufbereitungsanlage betreiben und so vielen Menschen schnell und unbürokratisch helfen.

Der ASB-Regionaldirektor für Lateinamerika, Alejandro Zurita, ist ab dem 19. April 2016 in Ecuador erreichbar und steht für (deutschsprachige) Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die ASB-Pressestelle.

Um seine Hilfsmaßnahmen schnell ausweiten und mehr Menschen helfen zu können, ruft der ASB zu Spenden auf.

Helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Stichwort: Erdbeben Ecuador
Spendenkonto:
IBAN: DE21 3702 0500 0000 0018 88
Bank für Sozialwirtschaft
BIC:  BFSWDE33XXX

Hintergrund:

Am gestrigen Abend hat ein starkes Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala Ecuador erschüttert. Das Epizentrum lag etwa 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Quito  in der Provinz Esmeralda an der Westküste des mittelamerikanischen Landes. Schäden werden jedoch aus dem gesamten Land sowie aus dem Süden des Nachbarlandes Kolumbien gemeldet.

ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, E-Mail: a.valentino(at)asb.de, Tel.: 0221/4 76 05-324, Esther Finis, E-Mail: e.finis(at)asb.de, Tel.: 0221/4 76 05-371, www.asb.de, www.facebook.com/asb.de

Wir helfen hier und jetzt.

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Der ASB ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft, einem Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Katastrophenfall ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam schnelle und effektive Hilfe zu leisten.