Nach Zerstörungen durch Zyklon IDAI

ASB-Katastrophenhelfer starten nach Mosambik

Noch in dieser Woche wird ein neunköpfiges Team von ehrenamtlichen Katastrophenhelfern nach Mosambik reisen.

Ein erstes ASB-Team ist bereits vor Ort und hat den Hilfsbedarf konkretisieren können.

Foto: ASB

Ein erstes Team des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist bereits seit dem vergangenen Donnerstag vor Ort und hat den Hilfsbedarf konkretisieren können: Nach den heftigen Zerstörungen durch den Zyklon droht dem Land eine schwere Gesundheitskatastrophe - deshalb wird das ASB-Schnelleinsatz-Team (FAST) aus Ärzten, Rettungskräften und Ingenieuren insbesondere in Gesundheitszentren unterstützen. Vorrangig geht es darum, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und Epidemien durch gezielte Schutz- und Hygienemaßnahmen zu vermeiden. Erste Fälle von Cholera und Malaria sind bereits gemeldet worden. Deshalb besteht der medizinische Teil des ASB-Teams aus Ärzten und Fachkräften mit dem Schwerpunkt der Infektionsprävention.

Zur Eindämmung von Krankheiten wird außerdem sauberes Trinkwasser benötigt. Der technische Teil des Teams wird sich deshalb auf die Installation von Wasserfiltern konzentrieren. Die leichten und mobilen Skyhydranten filtern Viren und Bakterien aus verunreinigtem Wasser und sind schnell aufgebaut. Eine installierte Anlage kann in 24 Stunden bis zu 1.100 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen und ist somit ein wesentlicher Bestandteil, um Epidemien zu vermeiden.

Das FAST wird zunächst zwei Wochen im Katastrophengebiet bleiben. Neben der Soforthilfe wird es das Personal in den Gesundheitsstationen im Umgang mit Infektionskrankheiten und in der Nutzung der Wasserfilter schulen.

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Hilke Vollmer

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