Pressemitteilung

Allgemeine Impfpflicht zum Schutz der Schwächsten notwendig

Köln/Berlin, 17.03.2022 – Anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte über die Allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund in einer Stellungnah-me für eine Allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Sie soll für ein Jahr befristet für alle über 18-Jährigen in Deutschland gelten.

Köln/Berlin, 17.03.2022 – Anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte über die Allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund in einer Stellungnahme für eine Allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Sie soll für ein Jahr befristet für alle über 18-Jährigen in Deutschland gelten.

Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein sagt:

Die Impfpflicht bietet für uns alle die große Chance, immer neue Infektionswellen und damit verbundene Schutzmaßnahmen und Freiheitseinschränkungen zu überwinden. Die Allgemeine Impfpflicht ist notwendig, damit wir die Schwächsten schützen können. Aus unserer Verantwortung für die 50.000 Pflegebedürftigen, die wir in unseren Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege betreuen, sprechen wir uns daher für eine Allgemeine Impfpflicht aus. Eine hohe Impfquote erhöht den Schutz und die Teilhabe von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung, aber auch von Kindern und Jugendlichen. Wir müssen alles dafür tun, damit im Herbst die nächste Corona-Welle nicht erneut zur Schließung von Schulen und Kitas führt. Darunter haben Kinder und Jugendliche in den vergangenen zwei Jahren schon genug gelitten.

Für nicht ausreichend erachtet der ASB eine Impfpflicht, die erst ab einem bestimmten Alter greift. Denn dies vernachlässigt, dass unabhängig vom Alter Risiken durch Vorerkrankungen bestehen können. Auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht, die seit dem 16. März in Kraft ist, reicht allein nicht aus. Sie hat ihre Berechtigung, da sie Berufstätigen, die in einer besonderen Fürsorgebeziehung zu vulnerablen Gruppen stehen, eine Impfung auferlegt, um die ihnen anvertrauten Menschen vor Schaden zu schützen. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht erfasst aber nur einen kleinen Teil der Bevölkerung und reicht daher nicht aus.

Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein betont:

Die Allgemeine Impfpflicht ist die Chance auf einen nachhaltigen Weg aus der Pandemie. Deshalb appellieren wir an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, für eine Allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren zu stimmen.“

Link zur ASB-Stellungnahme: https://www.asb.de/application/files/6816/4750/5735/20220316_Stellungnahme_ASB_allg._Impfpflicht_17.03.2022.pdf

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Dorothee Winden

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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