Ein Motorradretter des ASB fährt zu einer Unfallstelle
[ Bild: Arbeiter-Samariter-Bund ]
Letzte Wünsche wagen

ASB startet 13. Wünschewagen in Hamburg

Letzte Wünsche wagen – das können ab sofort auch die Hamburger: Dort startete am Samstag, dem Welthospiztag, der neueste Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Dieser ermöglicht es schwerstkranken Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen: ob noch einmal das Meer sehen, ein letztes Mal die Lieblingsband erleben oder mit dem Lieblingsfußballverein im Stadion fiebern – der ASB macht es möglich.

Die Schirmherrin des Hamburger Wünschewagens, Isabella Vértes-Schütter, Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, weihte das Fahrzeug gemeinsam mit ASB-Präsident und Schirmherr des Gesamtprojektes Franz Müntefering auf den Magellan-Terrassen in der Hamburger HafenCity offiziell ein. Franz Müntefering, ASB-Präsident und Schirmherr, erklärte zum Start des 13. Mobilen Wunscherfüllers: „Der Wünschewagen ist ein tolles Projekt. Hier geht es darum, schwerkranken Menschen ein Stück gutes Leben zu geben. Wie oft gibt es im Leben die Situation, in der man sich fragt: Warum habe ich nicht? Wird man schwerkrank und das Lebensende naht, scheint so mancher Herzenswunsch unerreichbar. Das wollen wir ändern.“

Deshalb fahren seit drei Jahren die Wünschewagen quer durch Deutschland. Das Projekt wird rein ehrenamtlich getragen, ausschließlich durch Spenden finanziert und ist für die Passagiere sowie deren Angehörige kostenlos. 700 Ehrenamtliche haben bereits rund 1.000 letzte Wünsche wahr werden lassen. Die Wünschewagen ergänzen das breite Angebot von Palliativ- und Hospizdienstleistungen des ASB, das in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden soll, um für viele Menschen die schwere letzte Lebensphase ein Stück leichter und besser zu machen. Dazu leistet der Wünschewagen einen wesentlichen Beitrag.

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