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Süd- und Südostasien | ASB-Auslandshilfe

Inklusive und geschlechtergerechte Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel

In Indonesien, Bangladesch und auf den Philippinen unterstützt das Programm Küstengemeinden dabei, die Risiken von Katastrophen und Klimafolgen zu verringern. So trägt der ASB dazu bei, globale Vereinbarungen wie das Pariser Klimaabkommen, das Sendai-Rahmenwerk oder die Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Praxis umzusetzen. Das Projekt stärkt Frauen und Menschen mit Behinderungen und versetzt sie in die Lage, Führungsrollen in der Katastrophenvorsorge und der Anpassung an den Klimawandel zu übernehmen. Es schützt gefährdete Ökosysteme, unterstützt eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, fördert klimafreundliche Lebensgrundlagen und verbessert den Zugang zu sauberem Wasser. Gleichzeitig erhalten lokale Gemeinschaften und Entscheidungsträger das Wissen und die Werkzeuge, die sie brauchen, um Risiken frühzeitig zu erkennen, sich vorzubereiten und im Ernstfall effektiv zu reagieren.

Das Projekt

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    Projekttitel: Globalprogramm - Förderung regionaler Ansätze für eine inklusive und geschlechtergerechte Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel in Süd- und Südostasien

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    Projektregion: Indonesien (4 Gemeinden), Bangladesch (2 Unions, 18 Wards), Philippinen (9 Städte/Munizipien und 25 Barangays)

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    Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

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    Projektvolumen: 1.600.000 Euro

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    Laufzeit: 01.09.2024 - 31.08.2027

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    Zielgruppe: Frauen, Menschen mit Behinderung, von Katastrophen und Klimarisiken betroffene Haushalte, Selbsthilfeorganisationen, Organisationen von Frauen und Menschen mit Behinderung, lokale Entscheidungsträger

Weltweit gehören Bangladesch, Indonesien und die Philippinen zu den Ländern, die am stärksten von Katastrophen und Klimarisiken wie Taifunen, Überschwemmungen, Dürren und steigendem Meeresspiegel bedroht sind. Frauen und Menschen mit Behinderungen werden nur unzureichend an Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge und Klimaanpassung beteiligt, sind infolge eines erhöhten Armutsrisikos und bestehender Teilhabebarrieren Klima- und Katastrophenrisiken besonders ausgesetzt, und es fehlt ihnen oft an Ressourcen, um sich von den Folgen von Katastrophen zu erholen. So bleibt ein enormes Potential in den Gemeinden ungenutzt. Zwar gibt es nationale Strategien zur Katastrophenvorsorge und Klimaanpassung, doch vor Ort bleiben Maßnahmen oft aus – insbesondere dort, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird. Das Projekt zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen – indem politische Planungen und Strategien in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, die die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit gefährdeter Gruppen stärken, klimaangepasste Lebensgrundlagen schaffen und gleichzeitig gefährdete Ökosysteme schützen.​​​​​

So hilft der ASB in Süd- und Südostasien

Vorbereitet auf den Klimawandel

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Einzelne Haushalte, aber auch Gemeinschaften und Entscheidungsträger sollen in allen drei Ländern Klima- und Katastrophenrisiken frühzeitig erkennen, Risikogruppen wie Frauen und Menschen mit Behinderungen aktiv miteinbeziehen und koordiniert auf Katastrophen reagieren können. Frauen und Menschen mit Behinderungen erhalten gezielte Schulungen, um sich politisch zu engagieren und ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten in die Katastrophenvorsorge einzubringen. Der ASB initiiert und unterstützt Selbsthilfegruppen auf Gemeindeebene oder, vor allem in Bangladesch, Dachorganisationen und Verbände von Selbsthilfeorganisationen. Durch Lobbyarbeit wirkt der ASB außerdem auf Entscheidungsträger ein und engagiert sich zugunsten einer inklusiven Planung und Entscheidungsfindung im Bereich der Katastrophenvorsorge und Klimaanpassung.​​​​​​

Sichere Lebensgrundlagen schaffen

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Resilienz entsteht aus mehreren Faktoren: dem Schutz von Ökosystemen, einer verantwortungsvollen Nutzung natürlicher Ressourcen, klimafesten Lebensgrundlagen und dem Zugang zu sauberem Wasser. Dafür untersucht das Projekt zunächst, wie sich der Klimawandel auswirkt und wo Risiken und Schwachstellen bestehen. Das Projekt arbeitet eng mit verschiedenen Interessengruppen zusammen, um klimafreundliche Initiativen zur Sicherung von Lebensgrundlagen zu fördern. Gleichzeitig werden naturbasierte Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt, beispielsweise Regenwassernutzung, Aquakultur oder der Schutz gefährdeter Ökosysteme.​​​​​​

Voneinander lernen

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Gemeinsames Lernen und Handeln sind zentrale Bestandteile des Programms: Organisationen von Frauen und Menschen mit Behinderungen, staatliche Stellen, Nichtregierungsorganisationen, der akademische Sektor und weitere Akteure arbeiten gemeinsam an der Planung und Umsetzung einer inklusiven Katastrophenvorsorge und Klimaanpassung. Bewährte Verfahren und gewonnene Erkenntnisse werden ausgetauscht, beispielsweise im Rahmen globaler Konferenzen, um andere Akteure zu erreichen und erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen.


Unterstützt durch:

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In Kooperation mit:

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