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Syrien | ASB-Auslandshilfe

Sauberes Wasser für den Bezirk Al Ma'ra in Nordwest-Syrien

Krieg und die verheerenden Erdbeben im Jahr 2023 haben die Trinkwasserversorgung im Nordwesten Syriens zerstört. Im Bezirk Al Ma'ra stellt der ASB gemeinsam mit seinem lokalen Partner IYD den Zugang zu sicherem Trinkwasser für mehr als 21.000 Menschen wieder her. Zugleich unterstützt das Projekt die Gemeinde dabei, die Wasserversorgung auch lange nach Projektende selbstständig weiterzubetreiben.

Das Projekt

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    Projekttitel: Sauberes Wasser für den Bezirk Al Ma'ra in Nordwest-Syrien – Gemeindebasierte WASH-Nothilfe und Kapazitätsstärkung

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    Projektregion: Nordwest-Syrien, Idlib, Bezirk Al Ma'ra

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    Finanzierung: Aktion Deutschland Hilft (Erdbebenkampagne)

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    Projektvolumen: 444.088 Euro

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    Laufzeit: 01.08.2025 – 30.04.2026

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    Zielgruppe: Einwohner:innen des Bezirks Al Ma'ra, darunter Familien, die kürzlich in die Region zurückgekehrt sind, Kinder und ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Binnenvertriebene

Schon vor den Erdbeben im Jahr 2023 war die Wasserinfrastruktur im Bezirk Al Ma'ra veraltet und schlecht gewartet. Die Erdbeben brachten das fragile System an seine Grenzen: Bohrlöcher fielen aus, Rohre korrodierten, und die Hauptwasserstation funktionierte nicht mehr ordnungsgemäß. Heute sind Tausende von Familien, darunter rund 3.000 Menschen, die nach Jahren der Vertreibung in ihre Heimat zurückgekehrt sind, auf unsichere Wasserquellen angewiesen. Auch Schulen und Gesundheitszentren sind betroffen, sodass die Menschen nicht nur mit einer Wasserkrise, sondern auch einer Gesundheitskrise konfrontiert sind.

So hilft der ASB in Syrien

Reparatur des defekten Wasserversorgungssystems

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Die Wasserinfrastruktur in Al Ma'ra litt unter schwerwiegenden Erdbebenschäden und jahrelanger Vernachlässigung. Gemeinsam mit seinem Partner IYD behebt der ASB die Schäden: Bohrlöcher werden saniert, korrodierte Rohre ersetzt und die Hauptwasserstation wieder funktionsfähig gemacht. Der ASB stellt das System auf Solarenergie um, wodurch die Abhängigkeit von Brennstoffen verringert, Kosten gesenkt und die Wasserversorgung langfristig zuverlässiger und klimaresilienter wird. Ziel ist ein Wassernetz, das Tag für Tag funktioniert.

Sauberes Wasser in Schulen und Gesundheitszentren

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Sicheres Trinkwasser ist sowohl in der Bildung, als auch in Krankenhäusern unentbehrlich. Als Teil einer Sofortmaßnahme installiert der ASB elf Skyhydrant-Filtersysteme in Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Diese kompakten Anlagen reinigen das Wasser direkt am Ort des Verbrauchs und entfernen Bakterien und Schadstoffe. Rund 4.000 Menschen – Schüler:innen, Lehrkräfte, Patient:innen und medizinisches Personal – profitieren von den Veränderungen. Für viele Kinder stellt das Projekt ihren ersten zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser in der Schule her.

Gemeinden übernehmen die Führung

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Ziel des Projekts ist nicht nur, die Infrastruktur wiederinstandzusetzen, sondern den Menschen vor Ort die Verantwortung für ihre eigene Wasserversorgung zu übertragen. Unter Anwendung der „People First Impact Methodology“ (P-FIM) erarbeitet IYD gemeinsam mit der Gemeinde Planung und Prioritätensetzung, wobei die Erfahrungen und Wünsche der Menschen vor Ort maßgeblich sind. Wasserkomitees, die sich aus Vertreter:innen der Gemeinde zusammensetzen und für die Verwaltung der Wasserinfrastruktur zuständig sind, nehmen gemeinsam mit Anwohner:innen und lokalen Behörden an Workshops und Schulungen zum Thema Wassermanagement und -wartung teil. Bis zum Projektende verfügt die Gemeinde über das nötige Wissen und die Fähigkeiten, um das System eigenständig zu betreiben.


Unterstützt durch:

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In Kooperation mit:

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