Header_FAST-Mosambik_2026_Frau-mit-kindern_DSC9382_2500x800 1.webp
Myanmar | ASB-Auslandshilfe

Unterstützung vom Erdbeben betroffener Gemeinden in Myanmar (Phase 2)

In Gemeinden in Myanmar, die besonders stark vom Erdbeben 2025 getroffen wurden, finden im Rahmen des Projekts umfangreiche Arbeiten zur Wiederherstellung der Wasserversorgung statt. In Zusammenarbeit mit arche noVa und lokalen Partnerorganisationen werden unter anderem Wasserreservoirs und Wasserleitungen repariert oder septische Tanks installiert, die der Abwasserreinigung dienen. Begleitet werden diese Arbeiten durch Schulungen zu Hygienemaßnahmen und der Prävention von Klima- und Katastrophenrisiken, die besonders den Bereich der Wasserversorgung umfassen.

Das Projekt

  • skills.png

    Projekttitel: ESCAPE II – Emergency Support & Community Assistance Post-Earthquake (Phase II)

  • vernetzen.png

    Projektregion: Myanmar

  • taschengeld.png

    Finanzierung: Aktion Deutschland Hilft (ADH)

  • cv.png

    Projektvolumen: 326.087 Euro

  • wartezeit.png

    Laufzeit: 01.11.2025 - 31.10.2026

  • mitgestalten.png

    Zielgruppe: Vom Erdbeben betroffene Haushalte, mit besonderem Fokus auf schutzbedürftige Gruppen,  vor allem ältere Menschen, Haushalte mit Personen mit Behinderungen, alleinstehende Frauen mit Kindern und Binnenvertriebene aus dem benachbarten Kayah-Staat

Am 28. März 2025 erschütterte ein starkes Erdbeben Zentral-Myanmar. Das Erdbeben verursachte große Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur, wobei insbesondere die Grundversorgung wie der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen massiv beeinträchtigt wurde. Als Soforthilfe verteilte der ASB in Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation arche noVa und lokalen Partnern Hilfsgüter an besonders betroffene Haushalte. Außerdem wurden erste Reparaturarbeiten an der Wasserinfrastruktur durchgeführt. Hierauf aufbauend werden nun umfangreiche Arbeiten zur Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung vorgenommen und Schulungen zu Hygienemaßnahmen und zur Prävention von Katastrophen- und Klimarisiken durchgeführt.

So hilft der ASB in Myanmar

Eine zuverlässige und sichere Versorgung mit Trinkwasser

1gelb.png

In den Projektgemeinden wird Wasserinfrastruktur wie beispielsweise Wasserreservoirs, Brunnen oder Wasserleitungen saniert oder neu errichtet. Zusätzlich kommen Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz. Das Projekt umfasst außerdem Schulungen lokaler Wasserkomitees, die sich aus Vertreter:innen der Gemeinde zusammensetzen und den dauerhaften Betrieb und eine ausreichende Wartung der Anlagen sicherstellen. Die Aufgaben und Zuständigkeiten des Komitees werden gemeinsam abgestimmt und verbindlich dokumentiert.

Vorsorge durch besseres Hygieneverhalten

2gelb.png

Die beteiligten Organisationen installieren in ausgewählten, besonders gefährdeten Haushalten septische Tanks, die die Abwasserentsorgung sicherstellen, und weisen die Haushalte in Nutzung und Instandhaltung der Tanks ein. In Schulen sowie auf Gemeindeebene werden Hygieneschulungen durchgeführt, um Gesundheitsrisiken vorzubeugen, die durch richtiges Hygieneverhalten verhindert werden können. Darüber hinaus werden in den Gemeinden sogenannte „Hygiene-Promoter“ ausgewählt, geschult und mobilisiert, die in ihren Gemeinden eine kontinuierliche Hygieneaufklärung sicherstellen.

Auf Klima- und Katastrophenrisiken vorbereitete Gemeinden

3gelb.png

In sogenannten Village Development Committees engagieren sich Vertreter:innen aus den Gemeinden, um gemeinsam Verbesserungen für ihre Dörfer zu planen und umzusetzen.  Das Projekt stärkt diese gemeindebasierten Village Development Comittees und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten in Bereichen wie Gemeindemobilisierung, Projektmanagement sowie Klimaanpassung. Letzteres dient ihnen insbesondere dazu, mögliche klimatische Risiken für die Wasserversorgung vorhersehen und angemessen darauf reagieren zu können.

Neben den Mitgliedern der Village Development Committees werden auch die Hygiene-Promoter zu Klima- und Katastrophenrisiken geschult, damit sie zusätzlich zur Hygieneaufklärung auch zu Risiken für die Wasserversorgung aufklären können.


Unterstützt durch:

ADH_neu.jpg

In Kooperation mit:

 

Logo-Arche-noVa.png