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Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz

ASB fordert im Bündnis eine kohärente und zukunftssichernde Stärkung aller Freiwilligendienste

Bei den aktuellen Diskussionen um Wehrpflicht und Zivildienst drohen das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und die weiteren Jugendfreiwilligendienste (FÖJ, IJFD) in den Hintergrund zu geraten. Deshalb fordert der ASB gemeinsam mit den Trägerorganisationen des Bundesarbeitskreises FSJ eine konsequente Stärkung der Jugendfreiwilligendienste durch ein Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz. Der ASB ist der Überzeugung: Engagement wächst durch Freiwilligkeit, nicht durch Pflicht.

Berlin, 27. August 2026: In diesen Tagen beginnt für viele junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Gleichzeitig wirft die aktuelle Debatte um eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht und die damit verbundene Wiedereinführung eines modifizierten Zivildienstes Fragen zur Positionierung der Freiwilligendienste auf.

Mit dem geplanten Bundesgesellschaftsdienstegesetz soll das Verhältnis zwischen einem neuen Zivildienst und dem BFD geregelt werden. Offen ist jedoch bislang, wie die Jugendfreiwilligendienste – FSJ, Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ), Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) – berücksichtigt werden.

Gemeinwohl braucht starke Freiwilligendienste

Angesichts der hohen Akzeptanz der Jugendfreiwilligendienste bei jungen Menschen und in der Gesellschaft und ihres Beitrags für unser Gemeinwesen und angesichts multipler Krisen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedrohen, fordert der ASB im Bündnis des Bundesarbeitskreises FSJ (BAK FSJ) ein Freiwilligendienst-Stärkungsgesetz.

Es soll die zivilgesellschaftliche Verankerung, die Attraktivität und die soziale Gerechtigkeit der Dienste sichern und auch einer Benachteiligung einzelner Zielgruppen bei den unterschiedlichen Diensten entgegenwirken. Die einzelnen Forderungen werden im separaten Positionspapier im Detail dargestellt. 

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Gemeinsam für starke Jugendfreiwilligendienste: Die zeichnenden Verbände, Zentralstellen und Netzwerke des gemeinsamen Forderungspapiers zum Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz.

Stimmen bündeln, Freiwillige fördern

Der BAK FSJ ist ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Verbände, die gemeinsam mit ihren Trägern in Deutschland das Freiwillige Soziale Jahr anbieten. Gemeinsam vertritt das Netzwerk die fachpolitischen Interessen von rund 50.000 Freiwilligen pro Jahr im FSJ gegenüber der Politik, staatlichen Institutionen und der Öffentlichkeit. Im ASB engagieren sich derzeit über 1.500 Menschen in einem Freiwilligendienst, davon rund 1.000 im Rahmen eines FSJ. 

Lesen Sie hier das Positionspapier: 

Ihre Ansprechperson:

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Sandra Haske

Fachbereichsleitung, Fachbereich Engagementförderung

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ASB Deutschland e.V.