Schnelle Hilfe: ASB bringt fünf Krankenwagen nach Griechenland

Als Zeichen der Solidarität übergab der ASB am heutigen Mittwoch in Athen fünf Krankentransportwagen an griechische Kommunalbehörden und Organisationen.

  • Die Übergabe der Rettungswagen wurde in Athen von zahlreichen Verantwortlichen freudig begrüßt. Mit dabei: Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein (3. von links). Neben ihm in der ersten Reihe außerdem (von links nach rechts): Christiana Kalogerou, Gouverneurin der Region Nordägäis, Dr. Georgios Patoulis, Präsident des Zentralverbands der Städte und Gemeinden Griechenlands, sowie ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein (Mitte) sagte bei der Pressekonferenz in Athen: "Griechenland hat unglaubliche Lasten zu tragen, da viele Flüchtlinge hier ankommen. Fünf Krankentransportwagen lösen nicht alle Probleme, aber sie leisten einen Beitrag und zeigen, dass die Menschen über Grenzen hinweg zusammenhalten um zu helfen, auch wenn die Politik nicht handelt."
    Foto: ASB/Hannibal
  • Michael Sonntag (links), Referent für Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz beim ASB-Bundesverband, erklärte seinen griechischen Kollegen die Ausrüstung der gespendeten Krankentransportwagen.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Bei der Schlüsselübergabe: ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein (links) und Dr. Georgios Patoulis, Präsident des Zentralverbands der Städte und Gemeinden Griechenlands
    Foto: ASB/Hannibal
  • Auch Michalis Aggelopoulos, Bürgermeister von Samos (links), nahm die Schlüssel für eines der Fahrzeuge persönlich in Empfang.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Georgios Patoulis, Präsident des Zentralverbands der Städte und Gemeinden Griechenlands, bedankte sich bei ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch (links) für die Fahrzeugspende.
    Foto: ASB/Hannibal
  • In Anwesenheit von Vertretern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) besprachen Ulrich Bauch und Dr. Georgius Patoulis weitere Hilfeleistungen für die griechischen Flüchtlingshelfer.
    Foto: ASB/Hannibal
  • ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein (rechts) und Christiana Kalogerou, Gouverneurin der Region Nordägäis, trafen sich auch zu Gesprächen mit Kostas Karakatsianopoulos, dem Präsidenten der griechischen Notfallrettung EKAB.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Die Hilfe für die zahlreichen Flüchtlinge verbindet Menschen über Grenzen hinweg.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Christiana Kalogerou, Gouverneurin der Region Nordägäis (zweite von rechts) berichtete Knut Fleckenstein und Ulrich Bauch von der angespannten Situation in ihrer Heimat, insbesondere auf den Inseln Lesbos und Samos. Auch Botschaftsrat Klemens Semtner (links) freute sich über die Einblicke in den Alltag der griechischen Helfer.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Knut Fleckenstein und Ulrich Bauch trafen auch den deutschen Botschafter in Griechenland, Dr. Peter Schoof (Mitte) zu Gesprächen über die aktuelle Lage in der Region.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein (rechts) mit dem deutschen Botschafter in Griechenland, Dr. Peter Schoof.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Von Athen aus werden die Krankenwagen, die der ASB gespendet hat, zu ihren Einsatzorten auf verschiedenen griechischen Inseln gebracht.
    Foto: ASB/Hannibal

Köln/Athen, 10. Februar 2016 – Als Zeichen der Solidarität übergab der ASB am heutigen Mittwoch in Athen fünf Krankentransportwagen an griechische Kommunalbehörden und Organisationen. Die Rettungsfahrzeuge wurden aus Deutschland überführt und sollen für den Transport kranker und verletzter Flüchtlinge, zum Beispiel auf den Inseln Lesbos und Samos sowie im Bezirk Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze, eingesetzt werden.

„Der ASB engagiert sich schon seit langem nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland für Menschen in Not. Hier wollen wir dazu beitragen, die kritische Situation zu entschärfen, die sich für die griechischen Rettungsdienste durch die Vielzahl der ankommenden Flüchtlinge und den Mangel an Notfallfahrzeugen ergibt. Der ASB fühlt sich verpflichtet, diese soziale Verantwortung mitzutragen", betonte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein (MdEP) im Athener Zappeion vor rund 150 Gästen aus Politik und Gesellschaft.

In Kooperation mit der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV), einem Zusammenschluss aus Kommunen, Wirtschaftsvertretern und der Zivilgesellschaft beider Länder, knüpfte der ASB Kontakte nach Griechenland, um den überlasteten Gemeinden bei der Aufnahme der Flüchtlinge beizustehen. Mehrere griechische Lokalpolitiker hatten im Vorfeld die DGV um Unterstützung bei den Krankentransporten für Flüchtlinge gebeten.

Die Fahrzeuge ließ der ASB, mithilfe von Spendengeldern und mit Unterstützung des Automobilherstellers Ford, speziell für diesen Zweck anfertigen. In kürzester Zeit baute die Firma Ambulanz Mobile die Fahrzeuge zu Krankentransportwagen um. Dr. Georgios Patoulis, Präsident des Zentralverbands der Städte und Gemeinden Griechenlands, bedankte sich für die unbürokratische Hilfe aus Deutschland. „Die Schenkung der Krankenwagen durch den ASB ist ein wichtiger Beitrag zu der großen medizinischen Hilfe, die die griechischen Kommunen für Flüchtlinge und Migranten leisten", sagte er.

Noch immer herrschen in den griechischen Küstengebieten und auf den vorgelagerten Inseln katastrophale Zustände: Mehr als 60.000 Flüchtlinge kamen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR alleine im Januar über den Seeweg aus der Türkei nach Griechenland. Viele von ihnen sind schwer erkrankt oder verletzt. Dabei fehlen geeignete Transportmöglichkeiten, um die Menschen in Krankenhäuser oder zu Versorgungsstationen zu bringen.

ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, E-Mail: a.valentino@asb.de, Tel.: 0221/4 76 05-324, Verena Bongartz, E-Mail: v.bongartz@asb.de, Tel.: 0221/4 76 05-224, www.asb.de, www.facebook.com/asb.de

Pressefotos finden Sie in der ASB-Mediendatenbank. (Login: presse/presse)

Erfahren Sie mehr: