Seit mehr als 40 Jahren im Einsatz

Falk Haase (links) ist seit 42 Jahren für den ASB aktiv. ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch überreichte ihm die Ehrung als Freiwilliger des Monats September 2017.

  • Falk Haase (links) ist seit 42 Jahren für den ASB aktiv. ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch überreichte ihm die Ehrung als Freiwilliger des Monats September 2017.
    Foto: ASB / Esther Finis
  • Beim Austausch von Erfahrungen und Erinnerungen hatten Haase und Bauch sichtlich Freude.
    Foto: ASB / Esther Finis
  • Auch Caroline Haase, die Frau von Falk Haase, ist beim ASB engagiert. Sie freute sich sehr über die Auszeichnung für ihren Mann. Von links nach rechts: Dr. Marcus Kreutz, stellvertretender Bundesgeschäftsführer, Doris Siebolds, Leiterin Freiwilligenengagement, Präsidiumsmitglied Wilhelm Müller, Falk und Caroline Haase, Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch, Edith Wallmeier, Abteilungsleiterin Bevölkerungsschutz.
    Foto: ASB / Esther Finis
  • Geschenke für beide Seiten: Falk Haase überreichte dem ASB-Archiv eine Armbinde aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die einem Samariter aus Schmalkaden gehört hatte.
    Foto: ASB / Esther Finis

Falk Haase ist der Freiwillige des Monats September. Bei einer kleinen Feier in der Bundesgeschäftsstelle Köln überreichte Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch ihm ein kleines Präsent und dankte ihm für sein langes und intensives Engagement für den ASB.

Als er im Sommer 1975 an einem Sommerferienprogramm in Kaiserslautern mitmachte, konnte Falk Hasse noch nicht ahnen, dass er eine Entscheidung fürs Leben getroffen hatte. Denn zum Sommerferienprogramm gehörte ein Erste-Hilfe-Kurs, der den damals 15-Jährigen nachhaltig beeindruckt hat. „Der Ausbilder war fantastisch und der Kurs hat riesigen Spaß gemacht." Da der Ausbilder vom ASB kam, war die Neugier geweckt. Mit Unterschrift der Eltern besuchte er schon wenige Wochen später seinen ersten Sanitätskurs. Dass er dann auch seinen Zivildienst beim ASB leistete, war für den gebürtigen Pfälzer schon völlig folgerichtig. Und natürlich engagierte er sich auch ehrenamtlich im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Auch als es ihn zum Studium nach Würzburg zog, hielt Falk Haase zuallererst Ausschau nach dem ASB und wurde auch dort in Sanitätsdienst und Katastrophenschutz aktiv.

1992 schließlich zog es ihn beruflich nach Suhl in Thüringen. Nach einigen Wochen in der neuen Stadt stellte er fest: „Irgendetwas fehlt hier", erzählt er lachend. Und so gründete er mit einigen Mitstreitern den ASB in Suhl, der heute zum ASB Südwestthüringen gehört.

Dort ist er bis heute unter anderem als ehrenamtlicher Samariter im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz tätig und auch als Fahrer des Kassenärztlichen Notfalldienstes im Einsatz. Damit das Engagement der Samariter in Suhl noch besser bekannt wird, setzt er sich auch für die Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich des Katastrophenschutzes im Bereich Suhl ein. Übrigens: Auch seine Frau Caroline Haase ist beim ASB aktiv.

Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch betonte: „Mit Ihnen trifft es genau den Richtigen. Mit Ihrem Einsatz für den ASB seit 42 Jahren zeigen Sie, was echtes Samaritertum ist."

Bei der kleinen Feier in der Bundesgeschäftsstelle Köln bekam jedoch nicht nur Falk Haase ein Geschenk, er brachte auch selbst eines mit: Eine Armbinde aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg eines Samariters aus Schmalkalden. Neben dem ASB-Logo sind darauf auch Blutspritzer zu sehen. Wilhelm Müller, Präsidiumsmitglied und Chefhistoriker des ASB, freute sich sehr über das besondere Geschenk für das ASB-Archiv.

Neben der Urkunde und einem kleinen Präsent nimmt Falk Haase auch seine Freude am Einsatz für den ASB mit zurück nach Suhl: "Ich engagiere mich beim ASB, weil ich stolz bin, aktiver Teil der ältesten und größten Selbsthilfebewegung in Deutschland zu sein und in einer tollen Gemeinschaft den Wahlspruch zu leben: Wir helfen hier und jetzt."

Die Freiwilligen des Monats

  • Weltweit unterwegs für die Gesundheit

    „Ich engagiere mich beim ASB, weil ich mein Wissen und meine Erfahrung gerne mit anderen teile. Dass ich bei den Trainings im Ausland auch einen Einblick in den Pflegealltag vor Ort erhalte und Kollegen aus aller Welt kennenlerne, macht jedes Training zu einem besonderen Erlebnis. Für mich – und für die Teilnehmer."

    Steffi Reiche (44) trainiert Pflegekräfte der Partnerorganisationen im Rahmen der Internationalen Samariterkooperation. Außerdem ist sie Mitglied des First Assistance Samaritan Teams (FAST) und leistet im Auftrag des ASB Soforthilfe in Katastrophengebieten.

  • Voller Einsatz im Rettungsdienst

    "Ich engagiere mit beim ASB, weil es Menschen braucht, die anderen im Notfall beistehen und Leben retten."

    Markus Ascherl (22) hat ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim ASB Nürnberg-Fürth geleistet.

  • Sanitäterin aus Leidenschaft

    "Ich engagiere mich beim ASB, weil ich es wichtig finde, für andere aktiv zu werden. Ob in der Schule, in der Flüchtlingshilfe, beim Kölner Karneval oder der Biathlon-WM - es ist ein gutes Gefühl, als Sanitäterin anderen helfen zu können."

    Laura Honndorf war schon im Schulsanitätsdienst und bei der ASJ engagiert. Zurzeit leistet sie einen Bundesfreiwilligendienst beim ASB München/Oberbayern.

  • 433.978 Kilometer für den ASB

    "Ich habe an 744 Urlaubstagen über 100 Hilfsgütertransporte für den ASB gefahren - einfach, weil in manchen Notfällen nur so die Hilfe zu den Mensche n kommt. Ein bisschen Lust auf Abenteuer und Kamaradschaft gehört da natürlich auch dazu. Daher habe ich mich beim ASB engagiert."

    Willi Meißner war jahrelang als Fahrer einer der Pfeiler der ASB-Hilfstransporte.

  • Engagiert seit 50 Jahren

    "Ich engagiere mich beim ASB, weil ich durch meine Tätigkeit immer unter Leuten bin, viele verschiedene Menschen treffe und interessante Gespräche führe."

    Gerhard Kunsteller hat über 50 Jahre lang Erste-Hilfe-Kurse für den ASB Ruhr durchgeführt und war darüber hinaus viele Jahre im Katastrophenschutz aktiv.