Ein Motorradretter des ASB fährt zu einer Unfallstelle
[ Bild: Arbeiter-Samariter-Bund ]
Medieninformation

Neu: ASB bietet BFD-Plätze in der Flüchtlingshilfe

Ab sofort können sich Interessierte für eine der 10.000 zusätzlichen BFD-Stellen bewerben. Der ASB bietet ebenfalls Plätze in seinen Flüchtlingsunterkünften an.

Das Bundesfamilienministerium hat 10.000 zusätzliche BFD-Stellen in der Flüchtlingshilfe geschaffen.

Bild: ASB/Steffi Loos

Köln, den 25. November 2015. Wer sich freiwillig für Flüchtlinge engagieren möchte, kann das zukünftig in einem geregelten Freiwilligendienst tun. Das Bundesfamilienministerium hat dazu ein Extra-Kontingent von 10.000 BFD-Plätzen geschaffen. Ab sofort können sich Freiwillige ab 18 Jahren dafür bewerben. Sowohl Einheimische, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten als auch Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive können einen Bundesfreiwilligendienst aus dem Extra-Kontingent leisten.

„Jeder Freiwillige ist in diesen Tagen in der Flüchtlingshilfe des ASB sehr willkommen", erklärt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. „Insbesondere die Möglichkeit, dass Flüchtlinge sich freiwillig in der Hilfe für andere in Deutschland engagieren können, ist ein erster wichtiger Schritt zur künftigen Integration."

Der ASB ist seit 2011 eine der Zentralstellen für den BFD. „Wir freuen uns sehr, dass das Bundesfamilienministerium diese zusätzlichen Plätze eingerichtet hat", betont Ulrich Bauch. „Das stärkt auf der einen Seite die Freiwilligenarbeit im Land und andererseits verbessert es die Situation vieler Flüchtlinge, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Jährlich werden – zunächst bis Ende 2018 – 50 Millionen Euro für dieses spezielle BFD-Programm von der Bundesregierung in den Haushalt gestellt. Die Freiwilligen arbeiten zukünftig in verschiedenen Einrichtungen oder Angeboten der Flüchtlingshilfe – von der Koordination der Unterbringung über die Begleitung der Flüchtlinge zu Behörden, Ärzten oder Institutionen bis hin zu Dolmetscherdiensten ist die Hilfe der BFD'ler gefragt. Aber auch Asylsuchende selbst, die gute Chancen haben, in Deutschland zu bleiben, können in einer der anerkannten BFD-Einsatzstellen einen BFD leisten. Alle Freiwilligen erhalten eine spezielle pädagogische Begleitung sowie eventuell nötige Sprachkurse.

Der ASB ist derzeit an rund 170 Standorten für mehr als 44.000 Flüchtlinge im Einsatz. Nach der akuten Hilfe stehen für den ASB vor allem langfristige Maßnahmen zur Integration der neuen  Mitbürger im Mittelpunkt. Um die Bedeutung hervorzuheben, hat der ASB  das Jahr 2016 für sich zum „Jahr der Integration" ausgerufen.

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