Ein Motorradretter des ASB fährt zu einer Unfallstelle
[ Bild: Arbeiter-Samariter-Bund ]

Hochrangiger Austausch von ASB und ASBÖ

Am vergangenen Dienstag fanden sich hochrangige Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland und des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs in Wien zu einem Erfahrungsaustausch zusammen.

Hochrangiger Austausch von ASB und ASBÖ in Wien: v.l.n.r: Ulrich Bauch, Knut Fleckenstein MdEP, Franz Schnabel, Franz Müntefering, Dr. Hannes Androsch, Reinhard Hundsmüller

Bild: Pressestelle ASBÖ

An dem bilateralen Treffen nahmen von deutscher Seite ASB-Präsident Franz Müntefering, Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP sowie Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch teil. Die österreichischen Samariter wurden vertreten durch ASBÖ-Ehrenpräsident Dr. Hannes Androsch, Präsident Franz Schnabl und Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand unter anderem das Thema Pflege. ASB-Präsident Franz Müntefering sagte dazu: „In Deutschland werden immer mehr Menschen alt und hochaltrig. Damit steigt die Zahl Pflegebedürftiger. Wir stellen uns darauf ein. Das gilt besonders  für die Begleitung Dementer und ihrer Angehörigen und für Palliativ- und Hospizarbeit ambulant und stationär." Müntefering erklärte, dass der  ASB  sich an diesen Herausforderungen orientiere und stets kreative und neue pflegerische Lösungen anbiete. ASBÖ-Präsident Franz Schnabel berichtete, dass mit der Abschaffung des Pflegeregresses in Österreich endlich eine langjährige Forderung des ASBÖ umgesetzt wurde. „Mit dieser Entscheidung kommt es zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Der Regress hat pflegebedürftige Menschen, die ein Leben lang hart gearbeitet haben, oft zu Sozialfällen und Bittstellern gemacht. Dagegen haben wir uns immer gewehrt und das Ende des Pflegeregresses gefordert."

Ein weiteres Gesprächsthema war die internationale Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedsverbände der Dachorganisation "Samaritan International" (SAM.I). Die Partnerorganisationen von SAM.I arbeiten zu zahlreichen Schwerpunktthemen zusammen und führen gemeinsame Projekte im In- und Ausland durch. „Die gemeinsame Arbeit des ASB und des ASBÖ und die Kooperation mit weiteren Samariterorganisationen  ist beispielgebend für den Zusammenhalt in Europa", sagte ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein. „Neben den vielen Aufgaben in den jeweiligen Ländern gibt es viele Herausforderungen, die wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen können."

Alle Teilnehmer des Treffens waren sich abschließend einig, wie wichtig solch ein regelmäßiger Austausch der einzelnen Samariterverbände sei. Die Zusammenarbeit ASB Deutschland und des ASBÖ funktioniere hervorragend. Von einem Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch über so wichtige Themen wie Pflege und der Zusammenarbeit bei internationalen Projekten profitierten alle Beteiligten.

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