Ein Motorradretter des ASB fährt zu einer Unfallstelle
Hospiz/Palliativ

Spatenstich für das erste ASB-Hospiz

Der Spatenstich für das erste ASB-Hospiz ist getan. Mitte November sollen die Arbeiten richtig losgehen. Eröffnet werden soll die rund 4,5 Millionen teure Einrichtung Ende 2019.

Das Hospiz entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kirche St. Klemens im Itzehoer Stadtteil Edendorf. „Das Haus schließt eine Lücke in der Gesundheitsversorgung“, freute sich beim symbolischen Spatenstich Kreispräsident Peter Labendowicz. Bisher müssen Menschen, deren Leben sich dem Ende zuneigt, nach seinen Angaben weite Wege und oft auch lange Wartezeiten auf sich nehmen. Sehr belastend kann das nicht zuletzt auch für die Angehörigen sein, betonte die stellvertretende Landesvorsitzende Marion Gaudlitz. Sie verwies ebenfalls darauf, dass mit dem Hospiz auf dringenden Bedarf im Westen Schleswig-Holsteins reagiert werde.

In einem Anbau ans Gebäude der Kirche soll ein Trakt mit zwölf Betten entstehen. Zudem sind zwei weitere Appartements für Angehörige geplant. Die ehemalige Kirche selbst wird zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum umgebaut. Außerdem sollen im früheren Gemeindesaal Büro- und Schulungsräume geschaffen werden. Betrieben wird das ASB-Hospiz St. Klemens in enger Kooperation mit dem Hospizförderverein Itzehoe.

Das Projekt konnte nur dank Spenden und verschiedener Fördermittel umgesetzt werden. Da aufgrund der Finanzierungsregeln mit Defiziten zu rechnen ist, sind für den laufenden Betrieb weiterhin Spenden nötig.