ASB-Hilfsmissionen in Guatemala
Berichte aus dem Katastrophengebiet

Einsatztagebuch aus Haiti

Hurrikan Matthew hat in Haiti riesige Schäden angerichtet. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört, ganze Gegenden überflutet. Noch immer regnet es und die Gefahr von Erdrutschen steigt. ASB-Helfer sind im Einsatz. Lesen Sie hier, was sie aus dem Katastrophengebiet berichten.

asb-ahi-aktuell-2016-4-titelbild.jpg
Auslandhilfe Aktuell 4/2016

Hilfe in Haiti kommt an

Die neue Ausgabe von "Auslandshilfe Aktuell" berichtet unter anderem über die ASB-Hilfe in Haiti und zeigt, wie Ihre Spenden wirken.

FAST Haiti
Hilfe geht weiter

Weiteres Helferteam fliegt im Januar nach Haiti

Am 8. Januar 2017 fliegt ein weiteres Helferteam nach Haiti, um zusätzliche Trinkwasserfilteranlagen aufzubauen. Sauberes Wasser ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Cholera.

FAST Haiti
Rückkehr aus Haiti

Sonntag 30.10.16

"Am heutigen Tag beenden wir unseren Einsatz in Haiti mit einem positiven Fazit", berichtet Daniel Alex. "Insgesamt konnten wir drei Wasserfilter in der vom Hurrikan Matthew betroffenen Region installieren. Dadurch haben nun über 2000 Menschen Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser."

Der Einsatzleiter resümiert: "Wir hoffen, wir haben einen kleinen aber entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Erkrankungen durch verschmutztes Wasser geleistet. Wir werten den Einsatz daher als vollen Erfolg!"

Freitag, 28.10.16

An seinem letzten Tag im Einsatzgebiet hat sich das Team für eine Installationsstelle in einem extrem abgelegenen Tal entschieden. "Die Anfahrt gestaltete sich sehr schwierig, da sie über weite Teile in einem Flussbett stromaufwärts stattfand", berichtet Daniel Alex, der den Einsatz koordiniert. "Zusätzlich waren die zu befahrenen Straßen vom Regen sehr aufgeweicht und unterspült. An dieser Stelle läuft das Wasser durch natürlichen Druck in die Anlage, was den Einsatz von Pumpen überflüssig macht. Dadurch ist es möglich, sehr effektiv zu arbeiten und eine große Menge an Trinkwasser aufzubereiten. So können drei Dörfer gleichzeitig, also ein Großteil des Tales, mit Trinkwasser versorgt werden."

Donnerstag 27.10.16

Die Arbeit des ASB-Teams aus Deutschland ist nun nahezu abgeschlossen. Projektkoordinator Daniel Alex berichtet: "Heute konnten wir die Installation der Filteranlage fertigstellen und an die Bevölkerung übergeben. Die Installation stellte sich als komplizierter heraus als vorher angenommen. Die räumliche Enge durch die Lage im Dorfzentrum und die Arbeit ohne Strom schränkten unsere Möglichkeiten ein. Zusammen mit den Menschen hier haben wir nun aber eine gute Lösung gefunden. Durch diese Anlage haben über 600 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser."

Mittwoch, 26. Oktober 2016

"Der heutige Vormittag wurde für eine intensive Schulung der haitianischen Kollegen im Bereich Wasseranalyse genutzt", berichtet Einsatzleiter Daniel Alex aus Haiti. "Den Nachmittag verbrachten wir an der vorgesehenen nächsten Baustelle.  Dort diskutierten wir, mit aktiver Beteiligung der Dorfgemeinschaft, das endgültige Design der Filteranalage. Nach Zustimmung aller Beteiligten wurde sofort mit den Baumaßnahmen begonnen. Auch hier wieder mit großer Unterstützung durch die Bevölkerung. Daher sind wir zuversichtlich, dass wir die nächste Filteranalage morgen fertigstellen und in Betrieb nehmen können.

Heute wurden auch die ersten Cholera Fälle in den Nachbardistrikten bekannt. Dadurch wurde das Bedürfnis nach sauberem Trinkwasser noch einmal verstärkt und dem entsprechend hoch ist der Wille der Menschen zur Mitarbeit bei der Installation der Wasserfilter."

Dienstag, 25. Oktober 2016

"Nicht ohne Stolz können wir heute von der erfolgreichen Installation der ersten Trinkwasserfilteranlage berichten", freut sich ASB-Einsatzleiter Daniel Alex. "Diese Anlage versorgt nun drei Dörfer mit mehr als 200 Familien mit sicherem Trinkwasser. Sogar der Bürgermeister war bei der Einweihung anwesend und hat den ersten Schluck persönlich getestet."

Morgen bauen die Helfer die nächste Anlage in einem sehr abgeschiedenen Tal auf. Die Menschen dort freuen sich schon sehr.

Lesehinweis: Der Wiesbadener Kurier berichtet heute über den Einsatz der ASB-Trinkwasserexperten in Haiti. Darin wird Inga-Sybill Krüger zitiert: "Es fehlt an sehr vielen Ecken. Man sieht in den Dörfern viele abgedeckte Dächer – und das zur Regenzeit – und an vielen Stellen steht noch das Wasser."

Montag, 24. Oktober 2016

Auch fast drei Wochen nach dem Sturm ist es für die Helfer noch immer schwierig, die besonders betroffenen Orte und die Menschen zu erreichen, die auf Hilfe warten. "Es regnet viel. Dabei werden Straßen weggespült und kleine Wege verwandeln sich in Flüsse", berichtet ASB-Einsatzleiter Daniel Alex. Ein Problem nicht nur für die Fortbewegung, sondern auch für die Trinkwasserversorgung. "Die Brunnen, die noch intakt sind, werden oft immer wieder überspült. Das begüstigt die Ausbreitung von Krankheitserregern." 

Umso wichtiger ist es, weitere Trinkwasserfilter zu beschaffen. Dafür ruft der ASB zu Spenden auf.

Doch es gibt auch Positives zu berichten: Unser Helferteam hat die erste Stelle gefunden, an der man einen der Trinkwasserfilter aufstellen und betreiben kann, ohne dass Regen oder Wellen ihn gefährden.

Birame Sarr (Bildmitte) im Gespräch mit Anwohnern einer Gemeinde, in dem sein Team gemeinsam mit den ASB-Trinkwasserexperten aus Deutschland eine der Wasserfilteranlagen aufbauen und betreiben wird.

Birame Sarr (Bildmitte) im Gespräch mit Anwohnern einer Gemeinde, in dem sein Team gemeinsam mit den ASB-Trinkwasserexperten aus Deutschland eine der Wasserfilteranlagen aufbauen und betreiben wird.

Foto: ASB / Daniel Alex

Samstag, 22. Oktober 2016

"Wir hatten heute einen ersten, erfolgreichen Tag", berichtet unser Einsatzleiter Daniel Alex vom Einsatz der Trinkwasserexperten. "Nach der Ankunft in Petit-Goâve konnten wir direkt ein erstes Training an den Trinkwasserfilteranlagen durchführen. 15 Mitarbeiter des ASB-Länderbüros in haiti haben daran teilgenommen. Sie haben sehr schnell verstanden, wie man die Anlagen aufbaut, bedient und wartet. Das zeigt uns, dass unser Ansatz funktioniert und den Menschen wirklich schnell sauberes Trinkwasser bringt."

Nach dem Training wollten die ASB-Helfer gleich die erste Installationsstelle für die Trinkwasseranlagen besuchen. "Wir mussten den Versuch, dorthin zu gelangen, leider abbrechen", berichtet Daniel Alex. "In der Nacht hatte es wieder stark geregnet und der naheliegende Fluss hatte die Straße weggespült. Morgen starten wir einen neuen Versuch."

Freitag, 21. Oktober 2016

Gruppenfoto am Flughefen Düsseldorf

Das ASB-Trinkwasserteam vor der Abreise am Flughafen in Düsseldorf.

Foto: ASB / Alexander Mauz

Heute morgen sind Einsatzleiter Daniel Alex und die FAST-Mitglieder Inga-Syill Krüger, Kathrin Fischer und Dirk Schiffers nach Haiti aufgebrochen.

Im Gepäck haben sie drei Trinkwasseranlagen, deren Filter vor allem Bakterien und Viren aus verschmutztem Wasser herausfiltern. Jede der Anlagen produziert 500 Liter sauberes Wasser pro Stunde. Legt man die Sphere-Minimumstandards der humanitären Hilfe zugrunde, können mit einer Anlage bis zu 800 Menschen pro Tag ausreichend sauberes Wasser bekommen.

Jetzt spenden

Damit wir weitere Wasserfilter beschaffen können, sind wir auf Spenden angewiesen.

Helfen Sie uns, Leben zu retten. Spenden Sie jetzt!

TWA-Übung des ASB-Schnelleinsatz-Teams (FAST) in Köln
Donnerstag, 20. Oktober 2016

Weitere ASB-Helfer aus Deutschland reisen nach Haiti

Erst mit der Zeit wurde das wahre Ausmaß der Zerstörung von Hurrikan „Matthew“ klar. Doch mittlerweile wissen wir: Rund 1,4 Millionen Menschen in Haiti brauchen dringend Hilfe.

Ein Mädchen sitzt vor ihrem zerstörten Elternhaus in Haiti auf dem Boden

Die Zerstörung ist groß. 1,4 Millionen Menschen in Haiti warten auf Hilfe. Der ASB schickt Trinkwasseraufbereitungsanlagen und weitere Helfer ins Katastrophengebiet.

Foto: Aktion Deutschland Hilft / Bahare Kh.

Montag, 17. Oktober 2016

Unsere Helfer Alexander Mauz und Axel Schmidt machen sich auf den Rückweg. Alexander Mauz fliegt zurück nach Deutschland, um von dort weitere Hilfe zu koordinieren, Axel Schmidt hat sich auf den Rückweg ins ASB-Büro in Indonesien gemacht, wo er ebenfalls dringend gebraucht wird.

Doch natürlich ist die ASB-Hilfe noch lange nicht vorbei: Ende der Woche fliegen weitere Helfer mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen nach Haiti. Sie werden die Anlagen aufbauen und Helfer ím Umgang mit den lebensrettenden Geräten ausbilden. So können die Geräte lange sauberes Trinkwasser herstellen und die Verbreitung ansteckender Krankheiten vermeiden.

Auch Planungen für weitere Nothilfemaßnahmen und für den Wiederaufbau haben begonnen. Der ASB wird vor allem in den Städten Tiburon, Saint Louis du Sud und Saint Jean du Sud helfen. Oft waren die ASB-Teams die ersten, die nach der Katastrophe dorthin gekommen sind und geholfen haben. 

Damit wir möglichst vielen Menschen helfen können, rufen wir weiterhin zu Spenden auf. Werden auch Sie zum Lebensretter und spenden Sie jetzt!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Heute führte ASB-Nothilfekoordinator Axel Schmidt ein Sphere-Training in Port-au-Prince durch. Sphere ist ein Projekt zur Verbesserung der Qualität in der Humanitären Hilfe und vermittelt Mindeststandards für Helfer im Einsatz nach Katastrophen.

"Ich zeige zum Beispiel, wie man berechnet, wie viele Nahrungsmittel oder Medikamente man benötigt, um Menschen nach einem Hurrikan zu helfen", erklärt Axel Schmidt. "Es geht aber auch darum zu zeigen, wie wir die Betroffenen in die Hilfe einbeziehen können und wie wir Hilfe gut koordinieren, um möglichst viele Menschen zu erreichen."

Ein großer Erfolg: Mehr als 60 Teilnehmer kamen, um sich zu informieren, wie sie noch besser helfen können. Dabei erlebten sie am eigenen Leib, wie viel Improvisation in der Humanitären Hilfe dazugehören kann: Ein starkes Gewitter führte zu einem Stromausfall. Schulungsfilme konnten daher nicht gezeigt werden. Kein Problem für den ASB-Schulungsleiter: "Wir haben dafür mehr praktische Übungen gemacht", sagte Axel Schmidt

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Luisus Gelly wohnt in der "Section Cassa Margor" der Stadt Saint Louis du Sud in Haiti. Sie betreut 180 Kinder in einem Waisenhaus. Als der Sturm kam, erzählt sie den ASB-Helfern, haben sich alle Betreuer mit den Kindern im obersten Stockwerk des einfachen Hauses verschanzt.

Die richtige Entscheidung: Der Sturm und der Regen haben komplette Gelände des Waisenhauses und Teile des Hauses überschwemmt. Das Wasser stand meterhoch. Gleichzeitig wurden die meisten Gebäude durch den Strum schwer beschädigt. Einige Wände sind eingestürzt und ein großer Teil des Dachs wurde weggeweht.

Doch die Schäden am Waisenhaus sind nicht das Schlimmste. Die Möbel und die Schulsachen der Kinder sind kaputt, alle privten Besitztümer haben die Wassermassen weggespült. "Wir hatten sowieso nur sehr wenig, jetzt haben wir nichts mehr", sagt Luisus Gelly.

Der Brunnen im Hof des Waisenhauses spendet zwar noch Wasser, doch es ist versalzen und nciht mehr trinkbar. Der ASB plant daher, Trinkwasseraufbereitungsanlagen in die Region zu bringen. "Das hilft auch, die Ausbreitung von Cholera und anderen Krankheiten zu verhindern", erklärt ASB-Nothelfer Alexander Mauz.

Dienstag, 11. Oktober 2016

"Die Gefahr von Seuchen ist jetzt sehr hoch. Es gibt viel stehendes Wasser, und die Leute sind sowieso schon körperlich geschwächt", berichtet unser Projektkoordinator Alexander Mauz. "Die Menschen müssen möglichst schnell mit sauberem Trinkwasser versorgt werden."

Zusammen mit zwei Kollegen ist Alexander Mauz zurzeit im besonders stark zerstörten Südwesten von Haiti unterwegs. "Gestern waren wir in Tiburon, dort sieht es wirklich dramatisch aus. Auch in Les Cayes, wo wir jetzt sind, sind die Schäden sehr groß." Viele Orte sind nur per Boot zu erreichen.

Auch die ASB-Helfer mussten gestern mit einem Boot ins Katastrophengebiet fahren. "Die Hygienebedingungen sind sehr schlecht", sagt Alexander Mauz. "Daher werden wir unter anderem Hygieneaufklärungskurse durchführen, damit die Menschen wissen, wie sie sich vor Krankheiten schützen können."

Montag, 10. Oktober 2016

Sonntag, 9. Oktober 2016

Heute brachen Alexander Mauz und Axel Schmidt in Regionen im Süden und Südwesten Haitis auf, in die Helfer bisher noch nicht vorgestoßen sind. "Wir fahren in die Region Les Cayes und Saint Louis du Sud", berichtet Alexander Mauz. Dort sollen teilweise bis zu 90 Prozent der Häuser zerstört sein. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt noch immer an. Wir gehen davon aus, dass es dort einen riesigen Hilfebedarf gibt und wollen uns ein Bild von der Lage machen."

Der Weg in die Regionen, die noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind, ist schwierig. "Viele Brücken sind weggespült worden und Straßen durch Erdrutsche versperrt. Wir werden Teile des Wegs mit dem Boot zurücklegen müssen", so Alexander Mauz.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse des Assessments, werden weitere Hilfsmaßnahmen geplant. "Wir bereiten uns darauf vor, Hygieneartikel zu verteilen und Hygieneschulungen zu organisieren", erklärt der ASB-Projektkoordinator. "Und natürlich geht es darum, möglichst schnell Nahrungsmittel und Trinkwasser zu den Menschen zu bringen, die beim Sturm alles verloren haben."

Damit möglichst viele Haitianer mithelfen können, bietet der ASB-Nothilfekoordinator Axel Schmidt für Helferinnen und Helfer lokaler Hilfsorganisationen am 13. Oktober 2016 ein Sphere-Training an. Das Sphere-Projekt vermittelt Mindeststandards der Humanitären Hilfe und zeigt Wege auf, wie man in Katastrophensituationen möglichst schnell, möglichst vielen Menschen möglichst gut helfen kann.

Brücken und Straßen, die der ASB gebaut hat, stehen noch

Unsere Kollegen Alexander Mauz und Axel Schmidt sind gut in Haiti angekommen und sind bereits im Einsatz. "Auf dem Weg in die am schlimmsten betroffenen Regionen im Süden von Haiti sind wir über eine der Straßen und eine Brücke gefahren, die der ASB nach dem Erdbeben von 2010 wieder aufgebaut hat. Wir waren sehr froh zu sehen, dass die katastrophensichere Bauweise sich ausgezahlt hat und sowohl die Straßen als auch die Brücke den Regenmassen und dem Sturm standgehalten haben."

Gestern hat auch der WDR in seiner "Aktuellen Stunde" über unseren Einsatz in Haiti und die schreckliche Lage der Menschen dort berichtet (ab Minute 20:25).

Wenn ihr helfen möchtet, freuen wir uns über eure Spenden. Danke schon jetzt!

Samstag, 8. Oktober 2016

"Unsere erste Verteilung hat erfolgreich stattgefunden", sagt Birame Sarr, unser Länderdirektor in Haiti. "170 Menschen haben in der Stadt Petit-Goâve in einer Schule Zuflucht gesucht. Wir konnten alle von ihnen mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgen."

Die Familien mussten ihre Häuser, Wohnungen und Hütten verlassen, weil sie sehr nah an der Küste lagen. Viele von ihnen sind teilweise oder sogar ganz zerstört. Die Familien haben kaum etwas retten können. "Sauberes Trinkwasser ist besonders wichtig", sagt Birame Sarr. "Es hilft uns dabei, der Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten vorzubeugen."

Freitag, 7. Oktober 2016

überflutete Straße in Haiti

"Die Lage hier ist dramatisch" berichtet ASB-Länderdirektor Birame Sarr aus Haiti. In der besonders betroffenen Region Sud sind m,ehr als 80 Prozent der Häuser zerstört, Straßen und Brücken sind überflutet.

Foto: picture alliance / dpa

"Die Lage hier ist dramatisch" berichtet ASB-Länderdirektor Birame Sarr aus Haiti. "Wir haben bereits mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen", sagt der erfahrene Helfer. "Aber der Bedarf ist riesig."

Besonders schlimm sieht es in der Region Sud aus. Dort hat der Hurrikan extrem gewütet, über 80 Prozent der Häuser sind zerstört. Straßen und Brücken sind überflutet, Gärten und Felder vernichtet. Die Menschen haben nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Lebensgrundlage verloren.

Helfen Sie uns, das Leid der Menschen in Haiti zu lindern. Mit Ihrer Spende retten Sie Leben und helfen Menschen, die vor dem Nichts stehen.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Die Zerstörung in Haiti ist enorm. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 350.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Die meisten von ihnen haben ihr Heim, ihre Gärten, ihre Lebensgrundlage verloren und müssen ganz von vorn beginnen.

Zwei deutsche ASB-Helfer haben sich auf den Weg gemacht, um die Kollegen in Haiti zu unterstützen. Axel Schmidt reist aus Indonesien nach Port-au-Prince und dann weiter ins Katastrophengebiet. Morgen wird Alexander Mauz aus Köln ebenfalls in die Katastrophenregion reisen.

Um die Hilfe weiter ausbauen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Mit 23 Euro können wir zum Beispiel eine fünfköpfige Familie für rund 10 Tage mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgen. Helfen Sie mit. Spenden Sie jetzt. Ihre Hilfe kommt an. Das versprechen wir.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

"Unser Büro in Petit-Goâve ist nach dem Hurrikan von einem wichtigen Verkehrsweg abgeschnitten: Die Brücke, die die Stadt mit den Hauptverkehrsstraßen ins Landesinnere verbindet, ist vom Sturm weggerissen worden", berichtet Birame Sarr, ASB-Länderdirektor in Haiti. 

100 Familien aus Petit-Goâve haben sich in die Schule der Stadt geflüchtet und dort Zuflucht vor dem Sturm gesucht. Viele von ihnen haben große Schäden an ihren Hütten erlitten. Wasser und Sturm haben ihre Gärten zerstört. Sie stehen vor dem Nichts. "Morgen werden wir Lebensmittel an diese Familien verteilen", sagt Carsten Sork, der Leiter der ASB-Auslandshilfe. "Außerdem planen wir weitere Hilfsmaßnahmen."

Auch unser Bündnis Aktion Deutschland Hilft hat heute den Einsatzfall ausgerufen und ruft zu Spenden auf. So können Sie helfen:

Spendenkonto ASB                                             Spendenkonto Aktion Deutschland Hilft

IBAN DE21 3702 0500 0000 0018 88                   IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30  
Stichwort "Hurrikan Matthew"                                Spendenstichwort: Hurrikan Matthew Karibik

STORM-MATTHEW/

Die ASB-Verantwortlichen rechnen damit, dass Hurrikan Matthew in Haiti große Schäden anrichten wird. Der ASB bereitet sich auf Nothilfemaßnahmen vor.

Foto: Reuters

Dienstag, 4. Oktober 2016

"Heute soll Hurrikan Matthew auf Land treffen. Wir rechnen mit schweren Schäden und bereiten uns auf einen Nothilfeeinsatz vor", sagt Carsten Stork, Leiter der ASB-Auslandshilfe.

"Die Kollegen unseres Länderbüros in Haiti haben noch einmal eine Schulung organisiert, so dass alle wissen, was zu tun ist. Außerdem bereiten wir uns darauf vor, nach Abflauen des Wirbelsturms in die besonders betroffenen Gebiete zu fahren, um herauszufinden, was genau gebraucht wird. Dann wollen wir schnell helfen."

Damit dies möglich ist, ruft der ASB zu Spenden auf. Helfen auch Sie, spenden Sie jetzt!

Mehr über die Vorbereitungen auf den Nothilfeeinsatz erfahren Sie hier.