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Serbien | ASB-Auslandshilfe

Vereint gegen häusliche Gewalt in Serbien

Der ASB unterstützt Frauen in Serbien, die häusliche Gewalt erlebt haben, auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Es begleitet sie beim beruflichen Wiedereinstieg, vermittelt Finanzwissen und bietet psychosoziale Hilfe. So schafft das Projekt langfristige Sicherheit, Unabhängigkeit und neue Perspektiven.

Das Projekt

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    Projekttitel: Vereint gegen häusliche Gewalt in Serbien

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    Projektregion: Serbien - Pančevo, Zrenjanin und Sremska Mitrovica

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    Finanzierung: Stiftung Banca Intesa und Aktion Deutschland Hilft

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    Projektvolumen: 116.000 Euro

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    Laufzeit: April 2025 - Mai 2026

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    Zielgruppe: Überlebende häuslicher Gewalt und Frauenhäuser in Serbien

Die Zahl der polizeilich erfassten Fälle häuslicher Gewalt in Serbien stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an und lag 2023 bei über 28.000. Einer Umfrage von 2021 zufolge erlebt etwa jede fünfte Frau in Serbien psychische Gewalt durch einen Partner, rund 10% erfahren körperliche Gewalt. Viele Frauen kehren nach der ersten Gewalttat mehrfach zum Täter zurück – durchschnittlich siebenmal. Häufig liegt das an starker wirtschaftlicher Abhängigkeit und fehlendem Zugang zu eigenen Finanzmitteln. Diese Faktoren erschweren es den Frauen, sich aus der Gewaltspirale zu befreien. 

So hilft der ASB in Serbien

Wirtschaftliche Unabhängigkeit

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Betroffene Frauen stehen nach dem Verlassen eines Frauenhauses vor großen Herausforderungen – vor allem finanziell. Das Projekt unterstützt 50 Überlebende durch Schulungen, durch die sich die Frauen sowohl persönliche als auch geschäftliche Finanzkompetenzen aneignen können. Für die Hälfte von ihnen schließt sich eine Berufsausbildung an, einige erhalten Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Kleinunternehmens. So entsteht ein sicherer Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit.  

Psychosoziale Unterstützung

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Mit gezielter psychosozialer Unterstützung durch Beratungen und Gruppenformate festigen die Frauen ihre psychische Stabilität und erarbeiten sich Fähigkeiten, um langfristig mit Belastungen umgehen zu können. Ziel ist, im Rahmen der Workshops Strategien zu entwickeln, um ihr Leben eigenständig und in langfristiger Sicherheit weiterzuführen.

Austausch fördern, Wissen teilen

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Auch die Mitarbeitenden der Frauenhäuser profitieren vom Projekt: Sie nehmen an Austauschformaten wie Studienbesuchen teil, lernen voneinander und vertiefen die gegenseitige Vernetzung. Zusätzlich erreicht eine Informationskampagne rund 3.000 Menschen, um sie für die Rolle von Frauenhäusern und die Situation betroffener Frauen zu sensibilisieren. 


Unterstützt durch:

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