ASB fordert einheitliche Qualitätsstandards

Die Bertelsmann Stiftung hat am 28. August 2017 den neuen Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme vorgelegt. Auf Grundlage der Ergebnisse fordert der ASB erneut bundesweit einheitliche Qualitätsstandards.

Der ASB erwartet die zügige Verabschiedung eines Qualitätsgesetzes und eine substanzielle Erhöhung der Bundesmittel für Verbesserungen bei der Qualität in der Kindertagesbetreuung.
Foto: ASB/B. Bechtloff

Die Bertelsmann Stiftung hat heute den jährlich aktualisierten Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme vorgelegt. Erstmals hat die Stiftung dabei die Personalschlüssel in Krippen- und Kindergartengruppen der über 400 Kreise und kreisfreien Städte ausgewertet und darin erhebliche Unterschiede bei den Personalschlüsseln auch innerhalb der einzelnen Bundesländer festgestellt.

"Das Monitoring der Bertelsmann Stiftung zeigt die enormen regionalen Unterschiede bei der Qualität der Kindertagesbetreuung auf und unterstreicht ein Mal mehr die Notwendigkeit von bundesweit einheitlichen Mindeststandards", betonte ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. Gemeinsam mit 30 Organisationen und Verbänden setzt sich der ASB für einheitliche Qualitätsstandards ein.

Mit Blick auf die Wahlprogramme der Parteien und die anstehenden Koalitionsverhandlungen forderte Bauch weitere Schritte: "Der ASB erwartet die zügige Verabschiedung eines Qualitätsgesetzes und eine substanzielle Erhöhung der Bundesmittel für Verbesserungen bei der Qualität. Der Fachkräftemangel muss mit Priorität auf die Tagesordnung, sonst drohen die Bemühungen um Qualitätsverbesserungen ins Leere zu laufen."

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