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Antworten auf häufig gestellte Fragen

An dieser Stelle haben wir die am häufigsten gestellten Fragen und die entsprechenden Antworten zusammengetragen.

Eine ASB-Freiwilluge pflanzt mit einem Mädchen Blumen vor einer Kita.

Erfahre mehr über die Freiwilligendienste beim ASB

Bild: ASB / Thekla Ehling

Was ist der Unterschied zwischen FSJ und BFD?

Die beiden Freiwilligendienste unterliegen unterschiedlichen Förderbedingungen und als Freiwillige oder Freiwilliger im BFD besuchst du automatisch ein Seminar an einem Bildungszentrum des Bundes. Ansonsten unterschieden sich die beiden Dienste in der Durchführung aber nicht.

 

 

Wie lange dauert ein FSJ oder ein BFD?

In der Regel dauert ein Freiwilligendienst zwölf Monate. Ab sechs Monaten Dienstzeit wird dir dein Freiwilligendienst anerkannt. In Absprache mit deiner Einsatzstelle und dem Träger kannst du bis auf 18 Monate verlängern. Erkundige dich bei der ASB-Einsatzstelle deiner Wahl, welche Möglichkeiten sie dir bieten kann.

 

Wie viele Urlaubstage bekomme ich?

Wenn du einen zwölfmonatigen Freiwilligendienst leistest, hast du beim ASB Anspruch auf mindestens 26 Arbeitstage. Mit deiner Einsatzstelle sprichst du deine Urlaubszeiten ab. Während der Seminarzeiten kannst du aber keinen Urlaub nehmen.

Bin ich während meines FSJ oder BFD versichert?

Während der FSJ- bzw. BFD-Zeit bist du in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten -, Arbeitslosen- und Unfallversicherung gemeldet. Die Beiträge übernehmen die Einsatzstellen.

 

Ich will keine Seminare besuchen, kann ich trotzdem ein FSJ oder einen BFD machen?

Nein, das geht nicht. Die Freiwilligendienste FSJ und BFD gehören zu den Bildungs- und Orientierungsdiensten und der Besuch der Seminartage ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Besuch der Seminare gilt dabei als Arbeitszeit und ist verpflichtend. Du kannst während der Seminarzeit auch keine Urlaubstage nehmen.

 

Was müssen meine Eltern wissen?

Das FSJ und der BFD werden mit Zeiten der Schul- und Berufsausbildung gleichgesetzt. Das heißt, Kindergeld, Kinderfreibeträge und andere kinderbezogene Leistungen werden entsprechend ihrer gesetzlichen Regelungen während der Dienstzeit weitergezahlt. Das gilt auch für den Bezug von Waisenrente.

 

Gibt es eine Bescheinigung oder ein Zeugnis?

Nach Ende deiner Freiwilligendienstzeit erhältst du eine Bescheinigung über die Dauer der abgeleisteten Zeit und ein qualifiziertes Zeugnis. Es informiert ausführlich über die Art deiner freiwilligen Tätigkeit.

 

Hat der Freiwilligendienst Vorteile für meine berufliche Zukunft?

Sowohl das FSJ als auch der BFD sind keine Ausbildung, daher hast du dadurch auch keinen Anspruch auf einen Ausbildungsplatz. Aber bei bestimmten sozialpflegerischen oder pädagogischen Ausbildungen wird der Freiwilligendienst als Vorpraktikum anerkannt. Außerdem erhäht ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst deine Bewerbungschancen bei späteren Arbeitgebern!

Ein weiterer Bonus: Ein zu Beginn  oder während des Freiwilligendienstes zugewiesener Studienplatz verschafft dir bei einer erneuten Bewerbung den Vorrang vor allen übrigen Bewerberinnen und Bewerbern bei der Auswahl (für denselben Studiengang, nicht unbedingt für die Ortszusage). Wenn du also bereits weißt, was du nach deinem FSJ oder BFD machen möchtest, dann erkundige dich vorher bei der jeweiligen Ausbildungsstelle bzw. der Hochschule nach den Anerkennungsvoraussetzungen.

 

Wie oft kann ich einen Freiwilligendienst machen?

Du kannst mehrere Freiwilligendienste mit mindestens sechsmonatiger Dienstdauer auch nacheinander leisten. Dies geht bis zu einer gesamten Höchstdauer von 18 Monaten. Wenn du danach gerne noch einmal eine Auszeit nehmen oder dich neu orientieren möchtest, dann kannst du alle fünf Jahre wieder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten.

 

Muss ich einen Führerschein haben?

Der Besitz eines Führerscheines ist keine Voraussetzung zur Leistung eines Freiwilligendienstes. Je nach Einsatzbereich und regionaler Lage deiner Einsatzstelle kann es aber sein, dass diese den Besitz eines Führerscheins für die Bewerbung um den Einsatzplatz voraussetzt.

Können auch Bewerber aus dem Ausland einen Freiwilligendienst machen?

Auch wenn du nicht in Deutschland lebst, kannst du dich um einen FSJ-oder BFD-Platz bewerben. Wenn du ein Visum für den Aufenthalt in Deutschland benötigst und eine Zusage für einen FSJ-oder BFD-Platz bekommen hast, dann stellt dir die Einsatzstelle oder der Träger eine vorläufige Bescheinigung aus, mit der du zur deutschen Botschaft in deinem Heimatland gehen musst. Die Ausstellung eines Visums für die Freiwilligendienstzeit ist in der Regel problemlos möglich. Hältst du dich bereits, zum Beipiel als Au-Pair, in Deutschland auf, dann erfährst du bei deiner zuständigen Ausländerbehörde, wo du dein Visum für die anschließend geplante FSJ- bzw. BFD-Zeit beantragen kannst. Eine Arbeitsgenehmigung benötigst du nicht.

 

Bietet der ASB Unterkunftsmöglichkeiten für Freiwillige an?

Leider haben wir kaum Möglichkeiten, Freiwillige in ASB-eigenen Unterkünften unterzubringen. Aber sprich uns einfach darauf an, wir versuchen, dir bei der Suche nach einer Wohnung weiter zu helfen.

 

 

Wann kann ich starten?

Die meisten Freiwilligen fangen zwischen dem 1. August und dem 1. Oktober jeden Jahres ihren Freiwilligendienst an.  Der ASB bietet dir aber ganzjährig die Möglichkeit, mit einem FSJ oder einem BFD zu beginnen. Frage deine Wunsch-Einsatzstelle bzw. den zuständigen Träger nach den nächstmöglichen Terminen oder suche in unserem Stellenmarkt für Freiwilligendienste nach aktuellen Ausschreibungen.

Wie kann ich mich für einen Freiwilligendienst bewerben?

Bei uns kannst du dich direkt an die Einsatzstellen oder an den Träger wenden. Ruf einfach  an!

Das hat den Vorteil, dass du sofort erfährst, ob und ab wann ein freier Platz angeboten wird, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wie viel Taschengeld du bekommst und wo du deine Bewerbung hinschicken sollst. Freie Freiwilligendienstplätze findest du aber auch in unserem Stellenmarkt für Freiwilligendienste oder kontaktiere die zuständigen Ansprechpartner bei unseren Trägern.

Wenn dir ein „Schnuppertag“ angeboten wird, dann solltest du diesen nutzen, um einen oder mehrere Einsatzbereiche kennenzulernen. Das hilft dir, dich besser für einen Bereich entscheiden zu können.

Eine allgemeine Bewerbungsfrist gibt es beim ASB nicht. Aber die Nachfrage nach Plätzen für einen Freiwilligendienst ist groß, deshalb gilt: Je früher du dich bewirbst, umso größer ist deine Chance, deinen Lieblingsplatz zu ergattern.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Träger und einer Einsatzstelle?

Als Einsatzstelle bezeichnet man die Einrichtung, in der der Freiwilligendienst geleistet wird. Also die Altenhilfeeinrichtung, der Kindergarten, etc. Der Träger begleitet die Freiwilligen und die Einsatzstellen, berät sie und übernimmt die pädagogische Begleitung, einschließlich der Durchführung der Seminare und ist im FSJ neben der Einsatzstelle einer Deiner  Vertragspartner.